Rodel-Talent Noah Kallan will sich bei der Junioren-EM in Sigulda noch einmal auszeichnen. Dem Ebener fehlt bei Junioren-Großereignissen nur noch der Titel. Den zu holen wird aber alles andere als einfach, betont der 20-Jährige.
Als amtierender Vize-Europameister reist Noah Kallan zu der 46. Junioren-EM nach Sigulda in Lettland. Bei der Weltmeisterschaft in St. Moritz Anfang Februar gelang dem Rodel-Nachwuchstalent die Fahrt zu Bronze. Was fehlt dann noch? Gold! „Ja logisch. Das wäre immer das Ziel, ist aber nicht so leicht“, sagt Kallan vor den beiden entscheidenden Fahrten am Donnerstag. Die ersten Trainings verliefen „durchwachsen“. Bei Stürzen ist ihm auch ein wenig Material gebrochen. In Sigulda hat es Temperaturen um den Gefrierpunkt, das Eis auf der Bahn ist dementsprechend knackig, was es für die Nachwuchs-Athleten nicht einfacher macht. „Durch das, dass es so schwierig ist, haben auch andere Probleme“, sieht es der Ebener nicht so streng.
Generell zählt der Eiskanal in Lettland neben Altenberg (D) zu den schwierigsten im Kalender. „Sigulda ist eine Bahn, die mir nicht unbedingt liegt“, seufzt Kallan. Dennoch will der 20-Jährige angreifen, sich Edelmetall sichern. Nach den Medaillenkämpfen findet am Samstag zum Abschluss der Saison noch ein Junioren-Weltcup statt. Danach fliegt der Tross für Materialtests nach Lillehammer.
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