Über 300 Millionen Tonnen Plastik werden im Jahr weltweit produziert, laut Schätzungen des UN Environment Programme landen zehn Millionen davon in den Meeren. Dort treiben Plastiksackerl, Fischernetze, Zigarettenstummel und andere menschengemachte Verunreinigungen dann in gigantischen Müllinseln herum, die immer größer werden, weil Plastik nicht verrottet.
Die tödlichen Folgen des Plastikteppichs sind gut dokumentiert – am Plastikverzehr verstorbene Tiere wie Meeresschildkröten, sich in verwaisten Fischernetzen verheddernde Wassertiere und Seevögel. Für marine Ökosysteme ist die menschliche Vorliebe für Kunststoff fatal und eine Reduktion der Plastikmüllberge unverzichtbar – etwa durch Einsparungen, Verbote (etwa bei Strohhalmen) oder Biokunststoffe, die mit der Zeit doch verrotten. Daneben suchen Forscher aber auch nach neuen Waffen gegen das biologisch eigentlich nicht abbaubare Plastik, das schon da ist. Künstliche Intelligenz und Gentechnologie könnten eine Lösung darstellen.
Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.