Ein sattes Minus für die Schwarzen und die zurückeroberte Absolute für die roten Genossen in der Waldviertler Burgstadt Heidenreichstein: Noch vor der konstituierenden Sitzung, bei der SPÖ-Bürgermeisterin Alexandra Weber mit überwiegender Mehrheit gewählt wurde, traten die ÖVP-Spitzenkandidatin und ihr Gemeindeparteichef zurück.
Das Wahlergebnis war zuviel: Nachdem Heidenreichsteins SPÖ-Bürgermeisterin Alexandra Weber sich zum ersten Mal der Wahl stellte, eroberte sie die Absolute für die Genossen in der Waldviertler Burgstadt zurück und vermehrte damit auch die Sitze im Gemeinderat. Während dem Plus von mehr als acht Prozent ging die Wahl für den politischen Mitbewerber mit Minus 13 Prozent – die ÖVP „reüssiert“ jetzt bei 28 Prozent – miserabel aus.
Rücktritte von Spitzenkandidatin und Parteichef
Jetzt zog man in der Partei noch vor der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats diese Woche, bei der Weber mit überwiegender Mehrheit zur Bürgermeisterin gewählt wurde, die Konsequenzen: ÖVP-Spitzenkandidatin Silvia Arnberger-Prinz erklärte, dass sie den Sitz im Gemeinderat nicht besetzen werde. Auch der bisherige schwarze Heidenreichsteiner Gemeindeparteiobmann Christian Nöbauer trat zurück. Er wolle den Weg für eine Neuaufstellung der Volkspartei in der Stadt frei machen, erklärte die Gmünder Bezirks-ÖVP.
Neue Aufstellung erfolgte rasch
Man habe rasch die Weichen für die Zukunft stellen können, heißt es von Volkspartei weiter. So wurde in einer Gemeindeparteivorstandssitzung der erste Obmann-Stellvertreter Michael Buxbaum zum neuen Parteichef designiert. „Ziel ist es, dass wir uns jetzt so aufstellen, dass wir in Zukunft mehr an Zustimmung erhalten werden“, sagt Buxbaum. Auf den frei gewordenen Gemeinderatssitz von Arnberger-Prinz wird Bettina Hahnl folgen. Die SPÖ hält im neuen Gemeinderat 13 von 23 Sitzen, die ÖVP sechs Mandate.
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