Formel-1-Legende Mika Häkkinen hat sich für das Fluchverbot der FIA ausgesprochen. Der Finne ist überzeugt, dass das Fahrerlager in der Lage sei, sich auch ohne Schimpfwörter zu verständigen. Ob er Max Verstappen und Co. damit einen Gefallen macht? Wohl kaum ...
Hintergrund: Vergangene Saison war Verstappen bereits an die Kasse gebeten worden, nachdem er sein Auto in Singapur als „fucked“ bezeichnet hatte. Der Protest des Niederländers („Sind wir Fünfjährige, oder was“) brachte nicht die gewünschte Wirkung, die FIA bleibt weiterhin streng, wenn es ums Fluchen geht.
Vorbild-Funktion
Gut so, findet Häkkinen, gegenüber der finnischen Tageszeitung „Ilta Sanomat“ meinte der zweifache Weltmeister: „Selbst wenn man beim Skispringen, Skifahren, Fußball und Basketball fluchen kann, bedeutet das für mich nicht, dass man das in der Formel 1 ebenfalls tun darf. Ich finde, die Formel 1 sollte in jeder Hinsicht ein Vorbild sein.“
Häkkinen könne natürlich verstehen, dass vor allem während der Rennen viel Adrenalin im Spiel ist, dennoch müsse man als Fahrer an die Millionen Zuschauer denken. „Es würde mich schon sehr überraschen, wenn eine Familie mit Kindern beim Abendessen sitzt und ihre Kinder ständig fluchen, dass dann die Eltern sie noch ermutigen. Ich weigere mich zu glauben, dass Eltern ihren Kindern das Fluchen beibringen“, zieht der 56-Jährige einen Vergleich. „Fluchen macht dich auch nicht zu einem harten Kerl oder Mädchen. Wenn man als Fahrer ein Vorbild für junge Menschen ist, wäre es dann nicht schöner, sich mit normalem Vokabular zu äußern?“
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