Mit Anfang März ist wieder die Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt Thema für die Kärntner Arbeitnehmer. Da der automatische Prozess nur wenige Fälle abdeckt, lohnt sich der Weg zum Steuerberater oder zur Arbeiterkammer.
Wenn Ende Februar alle relevanten Informationen beim Finanzamt eingetrudelt sind, ist es Zeit für die Arbeitnehmerveranlagung. „Im Vorjahr bekamen Arbeitnehmer mit unserer Hilfe fast zwölf Millionen Euro vom Finanzamt zurück“, erklärt AK-Präsident Günther Goach. „Viele Dinge werden bei der automatischen Veranlagung nicht berücksichtigt. Wir helfen möglichst schnell und unkompliziert.“
In der Zentrale in Klagenfurt und allen sieben Bezirksstellen stehen Steuerprofis bereit, um die Kärntner Arbeitnehmer zu unterstützen. „Wer Kinder hat, kann sich Tausende Euro, wer keine hat, auch noch Hunderte Euro zurückholen“, verspricht Bernhard Sapetschnig, AK-Bereichsleiter Finanzen. „In der Intensivphase vom 3. März bis zum 30. April stehen wir den Menschen von Montag bis Samstag zur Verfügung, auch abends. Wir sind der kostenlose Steuerberater!“
Neben diesem Service fordert die AK aber auch Schritte für Pendler, bei Wohnkosten und eine Anhebung der Zuverdienstgrenze, damit die Arbeitnehmer wieder mehr Geld auf dem Konto haben. Ein spezielles Thema sind die Schäden durch Katastrophen. „Während Unternehmen diese über Jahre hinweg abschreiben können, ist das für Arbeitnehmer nur einmalig möglich“, erklärt Goach. „Das muss sich ändern.“
Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.