Das weite Land investiert fünf Millionen Euro in eine „Bürgerwissenschaft“ –
als neuer Forschungsansatz für mehr Beteiligung aus der Bevölkerung.
Ob eine aufgespürte Supernova oder landesweite Vogelzählungen: Mit „Niederösterreich forscht“ wird Wissenschaft für jedermann als neuer Forschungsansatz revolutioniert. Für mehr Bürgerbeteiligung wurde seitens des Landes ein Fünf-Millionen-Euro-Paket geschnürt. Investiert wird in 14 Bürgerwissenschaftsprojekte.
„Ziel ist es, Wissen einzubringen, um bessere Daten zu generieren. Entscheidend ist, dass Hauptamtliche mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Dieses Mitforschen wird zu einer Mitmachbewegung“, erklärt Landesvize Stephan Pernkopf.
So wie etwa beim Projekt „Young Citizen Scientists against Disinformation“ an der Universität für Weiterbildung in Krems. Hier werden Jugendliche selbst zu Forschern: Dadurch zeigt sich, „was Desinformation für sie bedeutet und auch, was das für Informationen sind, mit denen sie täglich konfrontiert sind“, betont Bettina Pospisil im Hinblick auf Fake News.
Mitmachen und Mitforschen
An der Fachhochschule St. Pölten werden hingegen innovative Technologien genutzt, um biomechanische Daten zu Kniearthrose-Patienten zu finden: „Damit werden Physiotherapeuten und Patienten selbst zu Wissenschaftern“, hält Bernhard Engelmann fest.
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