Mit rund 70 km/h krachte im Oktober 2023 in Kufstein in Tirol eine angetrunkene Pkw-Lenkerin (21) in einer 40er-Zone gegen die Mauer einer Unterführung. Vier Personen wurden dabei verletzt und sollen danach im Wagen eingesperrt worden sein. Jetzt kam es zum Prozess.
„Ich war alkoholisiert und auch zu schnell unterwegs“, gab eine Tirolerin (21) vor dem Landesgericht Innsbruck unumwunden zu. Mit ihrem Auto krachte die junge Frau im Oktober 2023 in Kufstein samt fünf Mitfahrenden in die Mauer einer Unterführung. Vier Personen wurden dabei verletzt. Laut Anklage hinderte die Lenkerin sie danach am Aussteigen.
Zum genauen Unfallhergang kann ich nichts sagen.
Die Angeklagte vor Gericht
Richter Andreas Mair sah darin aber keinen Freiheitsentzug, verurteilte die Angeklagte aber wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 960 Euro. Zudem muss sie insgesamt 950 Euro Teilschmerzensgeld zahlen.
Auch Vater wurde verurteilt
Da der Vater der 21-Jährigen einen Mitfahrer nach dem Unfall zu einer Falschaussage drängen wollte, wurde auch dieser verurteilt. Über ihn wurden stolze 7200 Euro verhängt. Beide Urteile sind nicht rechtskräftig.
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