SW Bregenz-Trainer Regi van Acker war enttäuscht vom ersten Frühjahrsspiel seiner Mannschaft, das mit 1:2 bei Aufsteiger Voitsberg verloren ging. Einen Punkt hatten die Schwarz-Weißen fast schon in der Tasche, mussten dann aber doch mit leeren Händen abreisen.
Erst fahren wir da am Dienstag so lange hin und dann müssen wir auch noch so enttäuscht heimfahren. Das waren zwei Tage für nichts“, ärgerte sich SW Bregenz-Trainer Regi van Acker nach der Rückkehr aus der Steiermark, wo die Landeshauptstädter am Dienstagabend den Auftakt in das Frühjahr beim Aufsteiger durch ein Gegentor in der Nachspielzeit mit 1:2 verloren hatten, „Voitsberg hatte es verdient zu gewinnen, das glaube ich schon. Aber wir hatten den Punkt eigentlich sicher.“
Doch eine Unachtsamkeit kurz vor Ende war eben eine zu viel, das Team des belgischen Trainers stand mit leeren Händen da. „Solche Geschenke verteilt man eigentlich an Weihnachten. Aber es war nicht nur das Tor ganz am Ende. Wir sind von Beginn an nicht gut umgegangen mit dem Druck, den der Gegner gemacht hat“, sagte Van Acker, „wir wollten eigentlich ruhig bleiben, haben uns aber zu Hektik verleiten lassen. Und das ist nicht unser Spiel.“
Trotzdem hätte es auch anders laufen können. Tiefenbach traf vor der Pause noch zum Ausgleich, im zweiten Abschnitt bekam Bregenz mehr Kontrolle. „Aber auch dann waren wir zu locker. Auch die gelb-rote Karte hätte man anders lösen können“, stellt der SW-Coach klar.
Kurze Regeneration
Lange ist die Pause nun nicht, die Bregenz bis zum nächsten Ligaspiel hat. Schon am Samstag kommt der FC Liefering, ein weiterer unangenehmer Gegner. „Sie spielen sehr schnell und auch mit viel Druck. Und unser großer Platz kommt ihnen entgegen“, weiß Van Acker, „wir haben jetzt ein hartes Programm vor uns. Auch darum wäre der Punkt in Voitsberg so wichtig gewesen.
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