Eine Mathematik-Schularbeit, Agassi als Ballverteiler, ein U14-Spieler von Rapid als Alleskönner und begeisterte Profis von Rapid und Austria – das alles und noch viel mehr bot der Finaltag des „Krone“-Hallencups in der Wiener Stadthalle B.
Durch die Stadthalle B tönte es immer wieder laut „Agassi“. Das hatte aber nichts mit dem früheren US-Tennisstar zu tun, sondern mit Agassi Bogus, dem Abwehrchef der SMS Wittelsbachstraße. Er verteilte im Finale gegen das Ella Lingens Gymnasium von hinten geschickt die Bälle.
Und wenn vorne Eymen Özdil das Leder bekam, wurde es immer gefährlich. Der U14-Spieler von Rapid erzielte das 1:0 und das 3:0 selbst, hatte auch bei allen anderen Treffern seine Füße im Spiel. Das 4:0 erzielte mit Tiago Sahanek der Neffe von Ex-Profi Marco Sahanek. Beim 5:1 gelang Tristan Beyanda das seltene Hallen-Kunststück eines Kopfball-Treffers.
Nach Mathematik-Schularbeit auf den Spuren von Alaba
Damit begaben sie sich auf die Spuren von David Alaba, der 2006 die SMS 2 Wittelsbachstraße zum Sieg im „Krone“-Hallencup geführt hatte. Özdil lächelt: „Er ist natürlich ein riesiges Vorbild für uns. Jeder von uns träumt davon, Fußball-Profi zu werden. „
Zuvor hatten Özdil und Co. in der Früh noch eine Mathematik-Schulaufgabe geschrieben. Klassenvorstand Martin Groß, der als Zuschauer in der Stadthalle B seine Jungs anfeuerte, betont: „Die schulischen Leistungen müssen auch passen. Sonst können sie nicht mitspielen.“ Trainer Dennis Ilagan nickt: „Das und auch das richtige Benehmen sind für uns Leuchttürme.“
Kerschbaum, Wurmbrand und Barry begeistert
Zum sportlichen Auftritt seiner Mannschaft sagte er: „Das war technisch und taktisch vom Feinsten.“ Auch die beiden Rapid-Profis Roman Kerschbaum und Nikolaus Wurmbrand sowie Austria-Profi Abubakr Barry waren vom Niveau begeistert: „Es hat Spaß gemacht, zuzuschauen.“ Kerschbaum betonte auch: „Es ist super, dass es solche Turniere gibt. Das sind unvergessliche Erlebnisse.“
Ein neuer wichtiger Partner des „Krone“-Hallencups, den Christian Kraxner und Klaus-Jürgen Spätauf mit ihrem Team wieder perfekt organisierten, ist „BILLA“. Vertriebsdirektor Hamed Mohseni überreichte den Wanderpokal an die Sieger, unterstrich: „Nachwuchsförderung ist mit das Wichtigste im Sport, wir engagieren uns auch bei vielen Vereinen.“
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