Gene Hackman (95) und seine Frau, die Konzertpianistin Betsy Arakawa, wurden am Donnerstag in ihrem Haus in New Mexico tot aufgefunden. Die Hintergründe sind unklar. Die Polizei schließt allerdings ein Fremdverschulden aus.
Auch der Hund des Ehepaares lag tot neben ihnen. Santa Fe County Sheriff Adan Mendoza wollte zur Todesursache vorerst keine Angaben machen. Wie US-Medien berichten, bestätigte er lediglich das Ableben des Paares.
Eugene Allen „Gene“ Hackman und seine Frau (63) waren seit 34 Jahren verheiratet, sie lebten sehr zurückgezogen, zuletzt in Hackmans Heimatstadt Danville in Illinois.
Aus seiner ersten Ehe mit Faye Maltese von 1956 bis 1986 stammen drei Kinder, Christopher Allen, Elizabeth Jean und Leslie Anne.
Bilder aus Gene Hackmans Karriere:
Rollen blieben aus: Rückzug aus Hollywood
Den 95-jährigen, zweifachen Oscar-Preisträger und vierfachen Golden-Globe-Gewinner hatte man seit seinem letzten Filmauftritt im Jahr 2004 kaum mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Hackman hatte 2008 seinen Rückzug aus dem Showbusiness bekannt gegeben. Er würde keine Rollen mehr angeboten bekommen, sagte er damals.
WG mit Hoffman und Duvall
Hackman hatte sich in seinen Anfangszeiten eine Ein-Zimmer-Wohnung mit seinen früheren Kommilitonen Dustin Hoffman und Robert Duvall, mit denen er auch später befreundet blieb, geteilt. In den 90er-Jahren nahm er zudem an Sportwagenrennen teil.
Welterfolg erst ab 40
Bekannt wurde er erst mit 41 Jahren. 1971 übernahm er die Rolle des Drogenfahnders Jimmy „Popeye“ Doyle in „French Connection – Brennpunkt Brooklyn“ und stieg rasch in Hollywoods Elite auf.
Er spielte unter anderem in „Erbarmungslos“ mit Clint Eastwood, „Das Urteil“, „Schneller als der Tod“ und „Die Firma“. Eine Rolle als Hannibal Lecter im Psychothriller „Das Schweigen der Lämmer“ hatte er einst abgelehnt – der Stoff war ihm zu „düster“.
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