Wer in den vergangenen Stunden eine E-Mail von der Gemeinde Weerberg erhalten hat, sollte vorsichtig sein. Denn wie die Arbeiterkammer Tirol (AK) nun warnt, dürfte es sich hierbei um eine Phishing-Methode gehandelt haben. Die Experten geben Empfehlungen ab, wie man mit dieser Nachricht umgehen soll.
Die Serie an gefährlichen Phishing-Nachrichten hält weiter an. Wie die AK Tirol informiert, wurde nun auch die Gemeindeverwaltung von Weerberg Opfer eines Betrügers. Mit der offiziellen Adresse gemeinde@weerberg.at wurde am Mittwoch zwischen 8 und 9 Uhr eine Mail verschickt.
Im Anhang befand sich ein Dokument. In der Nachricht wurde aufgefordert, dieses „sichere Dokument“ herunterzuladen. „Der Betreff enthält einen Rechtschreib-/Grammatikfehler und ist in holprigem Deutsch formuliert“, schildert die AK.
Auffällig bei diesem Phishing-Mail ist neben der kommentarlosen und damit nicht nachvollziehbaren Aufforderung zum Download und dem einen Rechtschreibfehler auch, dass die angeführte Person sich das E-Mail (scheinbar) selbst sendet.
Die AK Tirol
Einige Auffälligkeiten
„Auffällig bei diesem Phishing-Mail ist neben der kommentarlosen und damit nicht nachvollziehbaren Aufforderung zum Download und dem einen Rechtschreibfehler auch, dass die angeführte Person sich das E-Mail (scheinbar) selbst – also wieder an die Absenderadresse – sendet“, heißt es seitens der AK weiter.
Die Experten der AK Tirol verständigten umgehend die Gemeinde Weerberg. Dort wusste man bereits Bescheid und sprach von zahlreichen Anrufen, bezeichnete die Nachricht als Phishing-Mail und empfahl, dies sofort zu löschen.
Gemeinde empfiehlt, Mail zu löschen
In einer schriftlichen Stellungnahme bedauert man den automatisierten Versand des Phishing-Mails und empfiehlt, das E-Mail „unbedingt zu löschen“ und keinesfalls den Link anzuklicken. Sollte das doch schon geschehen sein, so empfiehlt die Gemeinde „mit dem eigenen EDV-Betreuer in Kontakt zu treten bzw. das Kennwort zu ändern“.
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