Viele Leistungssportler schwören auf Sex als Doping vor den Wettkämpfen – doch für die frühere Ironman-Europameisterin Imogen Carlina Simmonds ging der Schuss nach hinten los. Die 31-jährige Schweizerin wurde nach der intimen Beziehung sogar positiv getestet.
„Ich war entsetzt und am Boden zerstört“, schrieb Simmonds am Mittwoch, als sie die Nachricht vom positiven Doping-Test erhielt.
Die Menge, die in ihrem Körper gefunden wurde, verglich die Schweizerin mit einer „Prise Salz, die in ein Schwimmbecken mit olympischen Maßen geworfen wird und mir keinen leistungssteigernden Nutzen gebracht hätte“. Aber wie kam es dann dazu, dass sie mit der verbotenen Substanz Ligandrol getestet wurde?
Vorher und nachher Sex
Für Simmonds liegt die Antwort auf der Hand! Sie hatte Sex! Die Schweizerin: „Sowohl am Tag meiner Dopingkontrolle als auch am Tag davor waren mein Partner und ich miteinander intim. Als ich die Nachricht erhielt, nahm ich sofort einen erfahrenen Anwalt in Anspruch. Durch Nachforschungen stellte sich heraus, dass mein langjähriger Partner, ohne dass ich es wusste, zum Zeitpunkt des positiven Tests Ligandrol eingenommen hatte, um seinen persönlichen Körperbau zu verbessern.“
Nun hat sie auch externe Experten zu Rate gezogen, denn sie sei nicht die erste Athletin, der so etwas passiert sei. Untermauert wird die Sex-Theorie auch noch durch Haarproben: Ihre war negativ, seine positiv! „Die Probe bestätigte, dass ich nie Ligandrol eingenommen habe, während mein Partner dies in dem fraglichen Zeitraum getan hatte“, so Simmonds.
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