Ester Ledecka muss sich bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr zwischen der Abfahrt als Alpine und dem Parallel-Riesenslalom als Snowboarderin entscheiden. Eine Terminkollision verhindert den Start in beiden Wettkämpfen.
Der Antrag der Tschechin um eine Änderung des Olympia-Kalenders wurde abgelehnt, wie der Weltverband FIS der Deutschen-Presse-Agentur mitteilte.
Geschichte geschrieben
Ledecka hatte 2018 Sport-Geschichte geschrieben, als sie in Pyeongchang Gold auf Skiern (Super-G) und auf dem Snowboard (Parallel-Riesentorlauf) gewann. Vier Jahre später wiederholte sie in Peking ihren Olympia-Triumph mit dem Snowboard.
Auch in Cortina plante die 29-Jährige Großes. „Ich hoffe, sie geben mir eine Chance“, sagte Ledecka kürzlich. „Damit ich diese einzigartige Show abliefern kann. Das ist mein größter Traum, und ich glaube wirklich, dass ich in beiden Sportarten zu den Besten der Welt zähle.“
Abfahrt und Parallel-Riesenslalom finden in Cortina aber am Sonntag, 8. Februar statt, dazu an zwei verschiedenen Orten. Die Alpinen fahren in Cortina d‘Ampezzo um die Medaillen, die Snowboarderinnen in Livigno. Als Alpin-Fahrerin bleibt Ledecka der Super-G. Das zweite Speed-Rennen wird vier Tage später ausgetragen.
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