Gerade bei den Einkommen hinken die Frauen immer noch deutlich hinterher. Ebenso arbeiten viel mehr Frauen als Männer als Teilzeitkräfte. Laut Arbeiterkammerpräsident Eder muss sich das ändern.
Rund 1100 Euro verdient eine Frau in Salzburg im Durchschnitt weniger als Männer. Um die große Lücke in Sachen Gleichstellung zu schließen, braucht es etwa mehr Lohntransparenz, eine finanzielle Aufwertung frauendominierter Berufe und Anreize für eine bessere Aufteilung bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern.
Der Gleichstellungsindex von Arbeiterkammer und Städtebund misst die Gleichstellung von Frauen und Männern auf Gemeindeebene mittels 9 Dimensionen und 23 Indikatoren. Das Bundesland Salzburg liegt im Österreichvergleich auf dem zweiten Platz. Gerade bei der Bildung und dem Gewaltschutz ist Salzburg top. Beim Einkommen liegt das Bundesland allerdings nur auf dem sechsten Rang und hat somit viel Luft nach oben.
Rückstand auf Wien
In Sachen Kinderbetreuung und -bildung liegt Salzburg ebenfalls auf dem zweiten Platz – 63 von 100 möglichen Punkten. Der Rückstand auf Spitzenreiter Wien beträgt in dieser Kategorie allerdings 30 Punkte.
Alles in allem sieht die Arbeiterkammer noch viel Arbeit, bis eine Gleichstellung erreicht wird. Im Gesamtranking brachte es Salzburg trotz Rang zwei nur auf 53 Prozent um die vollständige Gleichstellung zu erreichen.
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