Nach Spielabbruch

Entscheidung wird von Bregenz am Montag erwartet

Vorarlberg
02.03.2025 18:55

Nachdem die Samstagspartie zwischen Bregenz und Liefering in der 90. Minute beim Stand von 2:0 für die Vorarlberger nach rassistischen Äußerungen eines Zuschauers abgebrochen wurde, wartet man bei den Schwarz-Weißen auf die Entscheidung des Liga-Senats.

Einen Tag nach dem Spiel gegen Liefering, bei dem ein Zuschauer, der nicht dem Bregenzer Lager zuzuordnen war, in der 90. Minute beim Stand von 2:0 für die Landeshauptstädter durch rassistische Beleidigungen gegenüber einem Gäste-Spieler einen Abbruch der Partie provozierte, ist man bei den Schwarz-Weißen weiter entsetzt über die Geschehnisse, von denen man sich aber weit distanzieren kann.

„Wir verurteilen jede Form von Rassismus und Diskriminierung, das hat im Fußball keinen Platz“, stellte SW-Sportdirektor Predrag Zivanovic klar, „ein Zuschauer, der nicht aus der organisierten Fanszene und nicht mit unserem Verein in Verbindung zu bringen ist, tätigte diese rassistische Äußerung und das führte zum Spielabbruch. Wir haben bis zuletzt gehofft, dass das Spiel unter fairen Bedingungen zu Ende gebracht werden kann, aber wir respektieren die Entscheidung natürlich und verstehen den FC Liefering. Sie haben uns gesagt, dass sie nicht weiterspielen können und die 0:3-Niederlage am grünen Tisch in Kauf nehmen. Alles andere als dieses Ergebnis wäre für uns auch ehrlich gesagt nicht tolerierbar, auch für andere Sanktionen sehen wir keine Begründung.“ Mit einer Entscheidung der Liga rechnet der Bregenz-Sportchef bereits heute.

Auch bei SW-Trainer Regi van Acker hinterließ die gestrige Partie Spuren. „So etwas habe ich in meiner Karriere noch nicht erlebt“, bedauerte der Belgier, „es ist sehr schade, dass ein gutes Spiel so enden musste.“

Auch Bregenz-Trainer Regi van Acker bedauerte die Geschehnisse. (Bild: GEPA)
Auch Bregenz-Trainer Regi van Acker bedauerte die Geschehnisse.

Denn den Sieg verdienten sich seine Spieler eigentlich mit einer starken Leistung, die durch die Ereignisse in der Endphase aber in den Hintergrund rückten. „Vor allem die ersten 25 Minuten waren wirklich sehr gut, wir haben unglaublich viel Druck gemacht“, sagte Van Acker. Daniel Tiefenbach hatte Bregenz vor der Pause in Führung gebracht, einige andere Hochkaräter vergaben die Hausherren. „Das einzige, was gefehlt hat, war das zweite Tor. So ist es immer knapp geblieben, bei zwei Chancen von Liefering hatten wir auch Glück“, weiß der SW-Trainer. Zwei Minuten vor Ende brachte der eingewechselte Mario Vucenovic mit dem 2:0 erst Ruhe, ehe das Chaos doch noch Überhand nahm und die Partie unrühmlich beendete.

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