Bundespräsident Alexander van der Bellen verabschiedete im Spiegelsaal der Hofburg die österreichischen Sportlerinnen und Sportler zu den Special Olympics Weltwinterspielen, die von 8. bis 15. März in Italien über die Bühne gehen. Floorballer Michael Streicher sprach den Special Olympics Eid: „Ich will gewinnen. Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann werde ich es mutig machen.“
Bundespräsident Alexander van der Bellen erklärte feierlich: „Ich wünsche jeder einzelnen Athletin und jedem einzelnen Athleten viel Glück und Erfolg in der jeweiligen Disziplin. Die Teilnahme an den Special Olympics Weltwinterspielen steht am Ende eines langen Wegs – die Sportlerinnen und Sportler stehen hier, weil sie Talent, Leidenschaft und Hingabe bewiesen haben. Und: Weil Eltern, Trainerinnen und Coaches sie auf diesem Weg tatkräftig begleitet haben. Zu dieser großen Leistung möchte ich allen, die dazu beigetragen haben, recht herzlich gratulieren.“
Bestes geben und versuchen, über sich hinauszuwachsen
„Wir werden mit großer Vorfreude, aber auch mit hohen Erwartungen nach Turin fahren. Primär geht es nicht um die Medaillen, sondern darum, dass alle Sportlerinnen und Sportler ihr Bestes geben und versuchen, über sich hinauszuwachsen. Dann wird es am Ende auch genug Edelmetall für unser Team geben“, zeigt sich Präsident Laurenz Maresch optimistisch.
Pauli Sandner musste ihre Teilnahme bei den Weltspielen aus gesundheitlichen Gründen absagen, die Steirerin wäre in den Ski-Alpin-Bewerben an den Start gegangen. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnte kein Ersatz mehr nominiert werden. Somit sind es 39 Sportler:innen aus allen Bundesländern, die ab 9. März ihr sportliches Können unter Beweis stellen werden.
Startschuss am 8. März in der Inalpi Arena in Turin
Am 8. März folgt mit der großen Eröffnungsfeier in der Inalpi Arena in Turin der Startschuss für die 12. Weltwinterspiele für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen. Danach geht es für die Sportler:innen und ihre Trainer:innen in die Austragungsorte Sestriere (Ski Alpin und Schneeschuhlauf), Pragelato (Ski Nordisch) und Bardonecchia (Tanzsport). Die Eisschnellläufer:innen, Eiskunstläufer:innen und Floorballer:innen werden bis zum Ende der Spiele in Turin bleiben.
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