In Schwarz oder Grau meliert kommen sie ganz klassisch daher, sie können aber auch individuell gestaltet werden – die Rede ist von den Schmutzfangmatten, um die sich bei der Firma Eder alles dreht. 6000 Matten pro Tag werden vom Familienbetrieb aus Luftenberg (OÖ) in ganz Österreich getauscht. Die größte Investition der Unternehmensgeschichte soll den Service auf das nächste Level heben.
Für einen sauberen ersten Eindruck, lautet das Motto bei der Eder-Gruppe, die 1969 mit der Reinigung von Matten begonnen hat. Als Subunternehmer für die damalige Großwäscherei Habsburg aus Wien war man in das Geschäft eingestiegen. Nach der Kündigung des Vertrags startete man 1981 auf eigene Faust durch und ist mittlerweile längst Marktführer im Bereich Mattenservice in Österreich.
Größte Investition seit der Firmengründung
Mehr als 28.000 Kunden vertrauen österreichweit auf die Dienstleistung des Unternehmens, das in Luftenberg (Oberösterreich) seinen Hauptsitz hat. Und hier nun auch weiter investiert. Rund 15 Millionen Euro fließen in den Bau einer neuen Wasch- und Logistikhalle, für die zuletzt der Spatenstich erfolgte. 3500 Quadratmeter kommen damit bis Herbst 2026 dazu. „Wir verdoppeln so unsere Reinigungs- und Lagerkapazitäten“, sagt Gerhard Eder. Es ist die größte Investition seit der Firmengründung 1932.
Unser automatisiertes Lagersystem ist eine Koproduktion mit einem Förderanlagenbauer. Es wurde nur mit und für uns einmalig gebaut.
Gerhard Eder, Geschäftsführer der Firmengruppe Eder
Was macht Eder eigentlich genau? Man bietet einen Tausch- und Reinigungsservice für Schmutzfangmatten an. Darüber hinaus werden auch solche Fußmatten vermietet. Täglich werden rund 6000 Stück österreichweit gewechselt. Mit dem vor kurzem begonnenen Ausbau soll die Marktführerschaft noch gesteigert werden.
In jeder Matte befindet sich ein Chip
Fix: Automatisierung wird in der neuen Wasch- und Logistikhalle eine große Rolle spielen. Alle Prozesse von der Reinigung bis zur Lagerung werden durch Chipdaten in den Matten, die erfasst werden, gesteuert. „Jede Matte wird auf Basis der Produktkriterien dem vordefinierten Waschprozess zugeführt und anschließend bis zum nächsten Serviceintervall automatisiert eingelagert“, verrät Gerhard Eder.
Mit 182 Mitarbeitern erzielte die Firmengruppe aus Oberösterreich im Vorjahr einen Umsatz von 22 Millionen Euro.
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