Unternehmer stellt klar: „Für Kunden ist ein Projekt kaum mehr leistbar.“ Eine Besserung der Lage ist nicht wirklich in Sicht. Dennoch war der Preis des steirischen Einfamilienhauses in letzter Zeit stabil.
Keine Spur von Aufschwung in der steirischen Baubranche: Der Sektor ist noch immer deutlich gezeichnet von den Preis- und Zinsentwicklungen der vergangen Jahre – und eine Erholung wird in nächster Zeit nicht erwartet.
Das beschäftigt natürlich auch Markus Suppan, Geschäftsführer von Partl Bau in Vogau: „In der Branche geht generell leider nur sehr wenig weiter. Im klassischen Hausbau passiert fast gar nichts, im Wohnungsbau läuft’s nur eine Spur besser.“
Die Kosten beim Hausbau sind in letzter Zeit zwar relativ stabil geblieben, das Problem ist hier aus seiner Sicht aber vor allem die Zinspolitik der Banken: „Die Finanzierung eines Bauprojekts ist für die Kunden kaum mehr stemmbar“, sagt Suppan.
Trotz der gesunkenen Materialkosten konnten in der Anschaffung eines Eigenheimes keine wesentlichen Preissenkungen festgestellt werden. Grund dafür sind die steigenden Personalkosten. Sie gleichen den geringeren Preis der Rohstoffe aus. Das führt dazu, dass sich die Kosten für den Kunden kaum verändern.
Für den Bauunternehmer sind auch die verschiedenen steirischen Regionen ein Thema: „In der Obersteiermark tut sich im Moment fast gar nichts. Im Süden, von Graz in Richtung Leibnitz, wird noch mehr gebaut. Auch in Graz selbst passiert nicht viel.“ Eine Besserung der Lage ist für Suppan nicht absehbar. Seine Hoffnung: „Viel schlechter als in den letzten Jahren geht es nicht mehr.“ Irgendwann muss es also besser werden.
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