Der Kampf um einen Schulplatz kann Familien zur Verzweiflung bringen. Vor allem, wenn es nach der Volksschule ein Gymnasium sein soll. Dort gibt es nicht genug Plätze. 98 Tiroler Kinder gehen vorerst leer aus. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Auch heuer haben Dutzende Tiroler Volksschüler für den Herbst keinen Platz in einem Gymnasium, obwohl sie sich dafür beworben haben und auch die nötigen Voraussetzungen erfüllen. Das bestätigt jetzt die Bildungsdirektion.
Jedoch sind es heuer vor allem in Innsbruck deutlich weniger Kinder, die keinen Gym-Platz ergattert haben. 49 Mädchen und Buben sind es insgesamt, davon 27, die nur Gymnasien als Wunschschulen hatten. Das sind um 38 weniger als im Vorjahr. Die verbleibenden 22 hatten als Zweit- oder Drittwunschschule eine Mittelschule und erhalten dort einen Platz.
Engpässe in Schwaz, Volders und Telfs
Auch außerhalb der Landeshauptstadt konnten nicht alle Schulwünsche erfüllt werden. Die Bildungsdirektion spricht von 49 Kindern mit AHS-Reife, die vorerst keinen Platz im Wunschgymnasium bekommen haben. Die meisten Fälle betreffen die zwei Gymnasien in Schwaz, das PORG Volders und das BRG/BORG Telfs.
Über Tirol verteilt sind noch 83 Plätze frei, die in einem zweiten Durchgang vergeben werden können.
Bildungsdirektion
Für die Kinder ist damit aber die Chance auf einen Gymnasiumplatz noch nicht vorbei. „Über Tirol verteilt sind noch 83 Plätze frei, die in einem zweiten Durchgang vergeben werden können“, informiert die Bildungsdirektion. Selbst in Innsbruck kann es Veränderungen geben. Bis Ende April soll feststehen, wo doch noch Kapazitäten frei werden.
Auch in weiterführenden Schulen Abweisungen
Höhere Schulbildung ist gefragt. Das zeigt der Blick auf weiterführende Schulen. Dort wurden im ersten Durchlauf 431 Jugendliche nicht in ihrer Erstwunschschule aufgenommen. In einem zweiten Durchgang können noch 735 freie Plätze vergeben werden. Die Bildungsdirektion erwartet „bis auf einzelne Schulen“ daher keine Engpässe.
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