Die grausamen Tötungen von Straßenhunden in der Türkei sind erschütternd! Tierschützer rufen nun zu einer Demo in Wien auf, um auch die Österreicher auf das unerträgliche Leid aufmerksam zu machen. Denn wer dieses Jahr aus Tierschutzgründen auf einen Türkei-Urlaub verzichtet, kann dadurch ein Zeichen setzen.
Straßenhunde in der Türkei sind seit Jahren ein umstrittenes Thema. Diese Tiere, die häufig in den Städten und ländlichen Gebieten umherstreifen, sind oftmals Opfer von grausamen Tötungen und Misshandlungen. Im Vorjahr sorgte ein von Präsident Erdogan erlassenes Gesetz für einen Aufschrei unter Tierfreunden: Demnach sollen heimatlose Hunde eingefangen und nach 30 Tagen getötet werden, sollten sie innerhalb dieses Zeitraums nicht vermittelt werden können.
Warum kommt es so weit?
Die Hauptursache für diese massenhafte Tötung von Straßenhunden liegt in der weit verbreiteten Meinung, dass diese Tiere ein Problem darstellen. Straßenhunde gelten in vielen Städten als Störenfriede, die den öffentlichen Raum belästigen und Angst hervorrufen können.
Oft wird auch ihre angebliche Gefahr für die Gesundheit und Hygiene als Grund für die Tötungen genannt, obwohl es keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass Straßenhunde eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen.
Grausamste Tötungsmethoden
Die Tötungen selbst erfolgen oft auf grausame und brutale Weise. Berichte über das Vergiften von Hunden mit hochtoxischen Substanzen oder die Erschießung der Tiere sind keine Seltenheit. Es gibt auch Fälle, in denen die Hunde durch Schläge oder andere Formen der physischen Gewalt getötet werden. Diese Methoden sind nicht nur qualvoll für die Tiere, sondern sie zeugen auch von einem erschreckenden Mangel an Empathie und Verantwortung.
Viele Tierschutzorganisationen fordern deshalb eine stärkere Durchsetzung bestehender Gesetze und die Einführung von Präventionsmaßnahmen wie Kastrationsprogrammen oder der Förderung von verantwortungsbewusster Haustierhaltung.
Zeichen setzen
Nur wenn die Gesellschaft die Verantwortung für das Wohl der Tiere übernimmt, kann ein Wandel eingeleitet werden, der den Straßenhunden in der Türkei eine bessere Zukunft bietet. Georg Prinz vom VGT erreichen ständig Nachrichten entsetzter Tierfreunde über das Massaker: „Mit dem geplanten Protest wollen wir mit allen Gleichgesinnten ein gemeinsames Zeichen gegen diese Grausamkeit setzen!“
Wirtschaftlicher Hebel
Heimischen Tierfreunden wird empfohlen, die Türkei als Urlaubsland zu meiden und damit Druck auf die türkische Regierung aufzubauen. Wer spenden möchte, sollte das direkt an Tierschutzvereine tun, die in der Türkei aktiv sind.
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