Öffentlich zugänglich

Otto-Wagner-Areal wird zu Campus Musikuniversität

Wien
27.03.2025 14:45

Seit Jahren wird über die Nutzung des Otto-Wagner-Areals in Penzing diskutiert.Nun ist klar, die Musik und Kunst Privatuniversität zieht dorthin. Die genauen Kosten sind noch ungewiss.

Bereits im Jahr 2020 wurde verkündet, dass die Pläne, die Elite-Universität CEU von Milliardär George Soros am Otto-Wagner-Areal in Penzing anzusiedeln, fixiert seien. Zwei Jahre später war der Traum geplatzt, die Kosten zu hoch, der Umbau am denkmalgeschützten Gelände zu schwierig.

Nun wird aber doch eine Universität genau dort einziehen, wie Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Donnerstag erklärte. Nämlich die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). „Es ist ein durchaus bahnbrechendes Zukunftsprojekt. Das Areal ist prädestiniert für einen Uni-Campus, der aber auch der Öffentlichkeit zugänglich sein wird“, so Ludwig.

Direktor Andreas Mailath-Pokorny und Bürgermeister Michael Ludwig mit den Plänen des Areals. (Bild: Jöchl Martin)
Direktor Andreas Mailath-Pokorny und Bürgermeister Michael Ludwig mit den Plänen des Areals.

Perfektes Areal für einen Campus
Die MUK zählt zu den Top-Universitäten ihres Faches, derzeit studieren dort 900 Personen aus 60 Ländern. „Unsere Standorte sind sanierungsbedürftig, zudem haben wir zu wenig Platz“, schildert Direktor Andreas Mailath-Pokorny. Das Otto-Wagner-Areal biete sich perfekt als Campus an, auf dem auch Wohngebäude für Studenten und Übungsräume entstehen sollen.

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Es ist ein attraktiver Standort, der in Zukunft auch die Touristenströme entzerren sollen. Und es wird ein Musterbeispiel für alternative Energieformen.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ)

Fertigstellung bis 2030
In einer umfassenden Studie wurden die Räumlichkeiten für die Anforderungen, wie Musik- oder Tanzunterricht, evaluiert. 15 der rund 35 Pavillon sollen für die MUK genutzt werden. Das dort bereits bestehende Theater wird weiterhin auch für die Öffentlichkeit und Kunstschaffende, wie zum Beispiel die Wiener Festwochen, zugänglich sein. In weiterer Folge sollen auch Nahversorger und Lokale angesiedelt, Sportmöglichkeiten etabliert werden.

Bereits vor einem Jahr hat der Gemeinderat 120 Millionen Euro für die Infrastruktur, wie Wasser und Kanal bewilligt. Der Bau startete bereits. Über weitere Kosten hält sich Ludwig bedeckt, diese werden nach den jeweiligen Baufortschritten evaluiert. Bis 2030 soll der Campus fertig sein.

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