Das war knapp! Beinahe wäre es im ersten Durchgang des Herren-Slaloms in Sun Valley zu einer bösen Kollision gekommen. Ein Pistenarbeiter, der offenbar nicht darüber informiert worden war, dass sich ein Läufer auf der Strecke befand, krachte beinahe in Linus Straßer, der nur haarscharf an dem Mann vorbeizog.
Straßer war gut ins Rennen gestartet, im oberen Teil fehlten ihm nur wenige Hunderstel auf den Führenden Timon Haugan. Im Mittelteil wurde dem Deutschen jedoch von einem Pistenarbeiter, der plötzlich auf dem Hang auftauchte, ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Nur haarscharf konnten die beiden eine Kollision vermeiden, Straßers Rennen war damit gelaufen. Da der 32-Jährige trotz des fremdverschuldeten Nachteils ins Ziel fuhr, verzichtete er auf einen Neustart.
„Alles halb so wild“
„Ich habe schon drei Tore davor gesehen, dass da jemand reinrutscht. Ich habe kalkuliert und gesehen, dass es sich gerade so ausgehen könnte. Wenn ich abgebrochen hätte, wäre ich mit der letzten Startnummer noch einmal gefahren. Insofern war das das geringere Übel. Alles halb so wild“, nahm es Straßer im ORF-Interview sportlich.
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