Henrik Kristoffersen hat am Donnerstag zum vierten Mal den Disziplinenweltcup im Slalom gewonnen und sich anschließend nachdenklich gezeigt. „Es kostet mich und meine Familie sehr viel“, erklärt der Norweger nach dem Rennen. Nachdem er bereits zuletzt ein Karriereende in den Raum gestellt hatte, ließ er auch in Sun Valley mit einer Aussage aufhorchen.
„Jetzt sind wir fertig. Jetzt ist mein Kopf leer. Entschuldigung an die Schweizer, habt ihr doch nicht alle Kugeln gewonnen“, zeigte sich Kristoffersen nach dem Rennen gegenüber Medienvertretern zuerst gut gelaunt und mit einem Grinsen im Gesicht.
Doch wie sehr die Saison ihn auch belastet hat, merkte man anschließend. Man müsse ein „bisschen deppert im Kopf sein“, um eine Saison auf diesem Niveau fahren zu können, erklärte der 30-Jährige und wurde dann ernst: „Es kostet mich und meine Familie sehr viel. Es ist viel Druck im Kopf und ich bin oft bisschen am Limit.“
Schließlich bedankte sich der Norweger bei seiner Familie und seinem Team. Nachdem er zuletzt Gerüchte um ein Karriereende angeheizt hatte, legte er auch am Donnerstag nochmal nach. Auf die Frage, ob man ihn auch in der kommenden Saison im Weltcup erleben wird, antwortete Kristoffersen trocken: „Schau ma.“
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