Die Tischtennis-Damen des UTTC Salzburg sind drauf und dran, eine schier endlose Wartezeit zu beenden. „Team-Mama“ Melanie Welkhammer und ihre jungen Kolleginnen können erstmals nach 60 Jahren den Aufstieg in die Bundesliga schaffen.
Einst war Melanie Welkhammer, Mädchenname Luginger, selbst die große Hoffnung im Salzburger Tischtennis. So schaffte es die Bürmooserin etwa zur Schlager-Academy nach Schwechat. Ehe eine Schulterverletzung sie kürzer treten ließ. Auch heute steht die 30-Jährige („Ich versuche für meine Kolleginnen cool zu bleiben“) noch an der Platte, schloss sich nach Karenzpause vor zwei Jahren Stammklub UTTC an.
„Es ist meine Aufgabe, unser junges Team an die Spitze zu führen“, sagt die Team-Mama. Die Kolleginnen? Julia Dür (15), Sophia Pichler und Vanessa Tang (je 14) sind etwa halb so alt wie sie. Zwar bremst die Team-„Mama“, die neben Job und Familie zweimal wöchentlich trainiert, heuer eine Handgelenksverletzung aus. „Das eine oder andere Spiel konnte ich aber schon beitragen.“
Chancen des UTTC Salzburg stehen sehr gut
Und zwar dazu, dass die UTTC-Girlband im unteren Bundesliga-Playoff vor der letzten Sammelrunde in Wr. Neudorf auf Platz eins steht. Dort kommt’s auch zum Duell mit Verfolger Oberpullendorf. „In der Verfassung, in der sich das Team befindet, ist es zum Glück kein Problem, wenn ich verletzt ausfalle“, meint Welkhammer. Die Chancen auf den Titel? „Stehen sehr gut! Wir sind so knapp dran, das lassen wir uns nicht mehr nehmen“, glaubt sie fest an den großen Wurf. Ob sie selbst dabei ist, entscheidet auch Töchterchen Chiara Maja (2) spontan mit.
So oder so haben die jungen Union-Girls eine historische Chance. Zuletzt stellte der UTTC in den 1960ern ein Bundesliga-Team bei den Damen. Parallel Damen und Herren „oben“ gab’s in Salzburg noch nie!
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