Zu einem Großeinsatz kam es am Freitagnachmittag in der Vorarlberger Gemeinde Damüls: Nach einem Lawinenabgang wurde nach Verschütteten gesucht – vergeblich.
Am Freitagmittag gegen 12.50 Uhr ging im Skigebiet Damüls im Bregenzerwald eine Lawine auf die Skipiste Nummer 4 ab. Die Lawine war rund 25 Meter breit und 60 Meter lang. Wie die Polizei berichtet, wurde schließlich eine Skispur entdeckt, die direkt in den Lawinenkegel führte.
Keine Verschütteten gefunden
Allerdings konnte nicht festgestellt werden, wie alt diese Spur bereits war. Zur Sicherheit wurde eine Suchaktion gestartet. Dabei suchten Mitglieder der Bergrettung den Lawinenkegel gleich mehrfach mittels Sondierkette ab. Die Suche verlief ergebnislos, es konnte niemand gefunden werden, der vom Schnee verschüttet worden war.
Polizeihubschrauber im Einsatz
Im Einsatz waren insgesamt 52 Personen, darunter Mitglieder der Bergrettung Mellau, Faschina / Fontanella und der Gemeinde Sonntag. Auch die Feuerwehr von Damüls war mit acht Leuten vor Ort. Weiters halfen 20 Personen der Skischule Damüls und der Pistenrettung mit. Ebenfalls vor Ort im Einsatz waren der Polizeihubschrauber „Libelle“ sowie Lawinenhundeführer.
Die Lawinengefahr wird aktuell als „mäßig“ eingestuft. Der Neuschnee wird vom Wind verfrachtet, gerade in höheren Lagen können sich störanfällige Triebschneeansammlungen bilden. Einzelne Wintersportler können kleinere Schneebrettlawinen auslösen.
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