Ungar (19) in Haft
Hinrichtungen an ehemaliger Schule geplant
Ein 19-jähriger Mann hat in Ungarn für Terroralarm gesorgt, nachdem er die Behörden gewarnt hatte, er werde an seiner ehemaligen Schule ein Massaker veranstalten, wenn man nicht auf seine Forderungen eingehe.
Laut Polizei wollte der Verdächtige „so viele Menschen töten, wie es nur geht“. In einer Droh-Mail, die ausgerechnet an die Terrorabwehr-Sondereinheit geschickt worden war, berichtete der 19-Jährige offen über seine Pläne: So wollte er seine Opfer – Schüler und auch Lehrer – gefesselt in einem Klassenzimmer aufreihen und zunächst mit Schüssen erschrecken. Danach wollte er einigen von ihnen mit Baseballschlägern „die Köpfe einschlagen“, mit Messern die Kehle durchschneiden und mit Schusswaffen erschießen. Zudem kündigte er an, zwei Politiker zu entführen und hinzurichten.
Rücktritt von Politikern und Millionensumme gefordert
Die Bluttat wäre für nächste Woche geplant gewesen, sollte seine Forderungen nicht umgehend erfüllt werden, wie es heißt. Unter anderem wollte der Absender der E-Mail eine Milliarde Forint (rund 2,5 Mio. Euro) von seiner ehemaligen Schule und weitere zehn Milliarden Forint (rund 25 Mio. Euro) von der ungarischen Regierung. Zudem habe er auf den Rücktritt zweier von der Polizei nicht namentlich erwähnter Politiker gepocht.
Wenige Stunden später klickten Handschellen
Wenige Stunden nach Erhalt des Schreibens klickten für den Verdächtigen bereits die Handschellen. Gegen den jungen Mann wird wegen gefährlicher Drohung und Morddrohung im Zusammenhang mit einer terroristischen Tat ermittelt. Obwohl der 19-Jährige seine Pläne offen ausgebreitet hatte, legte er laut Polizei noch kein Geständnis ab.
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