US-Präsident Donald Trump hat dem Iran am Sonntag mit Bombenangriffen und Strafzöllen gedroht. Der Hintergrund ist, dass bisher keine Einigung über das Atomprogramm des Iran erzielt worden ist. Der dortige Präsident hatte direkte Verhandlungen mit der US-Regierung abgelehnt.
Man sei aber offen für indirekte Verhandlungen, ließ der iranische Präsident Massud Pezeshkian ausrichten. Die US-Regierung müsste zuvor ihr „Fehlverhalten“ in der Vergangenheit korrigieren und eine neue Vertrauensbasis schaffen.
Trump hatte bereits Anfang März in einem Brief an den Obersten Führer der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Khamenei, mit militärischen Konsequenzen gedroht, sollte es kein neues Atomabkommen geben. „Es gibt zwei Möglichkeiten, mit dem Iran umzugehen: militärisch oder man schließt einen Deal ab.“ Nun sagte der US-Präsident, dass Bomben und Strafzölle folgen könnten, wenn es keine Einigung über ein Atomprogramm gebe. Schließlich habe er schon vor vier Jahren Sekundärzölle verhängt.
Iran: „Gesamte Region wird explodieren“
Die iranische Führung drohte dem Weißen Haus wiederum mit Angriffen auf ihre Militärstützpunkte in der Region, sollte das Land tatsächlich attackiert werden. „Wenn die Amerikaner die Heiligkeit des Iran angreifen, wird die gesamte Region explodieren wie ein Funke in einem Munitionslager“, hatte Parlamentspräsident Mohammad Qalibaf vor zwei Tagen gesagt. „Ihre Stützpunkte und die ihrer Verbündeten werden nicht sicher sein.“
In seiner ersten Amtszeit war Trump 2018 einseitig aus dem Wiener Atomabkommen ausgestiegen, das Einschränkungen des Nuklearprogramms im Gegenzug für den Wegfall internationaler Sanktionen vorsieht. Seither halten sich die Zuständigen im Iran nicht mehr an diese Auflagen.
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