Der amtierende ÖVP-Bürgermeister dominierte bei der Stichwahl in Feldkirch. Herausforderin Andrea Kerbleder (FPÖ) hatte in allen 26 Wahlsprengeln das Nachsehen.
Mit Mann und Maus, Riebel und Landeshauptmann wurde die Montfortstadt in den vergangenen Wochen gegen die Angriffe von Vizebürgermeisterin Andrea Kerbleder (FPÖ) verteidigt. Manfred Rädler, der das Amt im Sommer 2024 von Wolfgang Matt (ÖVP) übernommen hatte, kann nach dem erfolgreich geschlagenen Stichwahlsonntag endlich wieder durchschnaufen.
Mit 60,3 Prozent verteidigte das amtierende Stadtoberhaupt seine Position recht souverän. Besonders bemerkenswert: Manfred Rädler lag in allen 26 Feldkircher Wahlsprengeln vor Andrea Kerbleder. Am engsten war das Rennen im Wahlsprengel 9 in Gisingen. Hier trennte die beiden lediglich eine Stimme. Unterm Strich konnte der ÖVP-Kandidat 6934 Stimmen einheimsen. Andrea Kerbleder kam auf 4560 Stimmen. 304 Stimmen (2,6 Prozent) waren ungültig.
Deutlich zugelegt
Bereits nach dem ersten Wahldurchgang hatte sich Manfred Rädler (4429 Stimmen und 36,8 Prozent) einen recht komfortablen Vorsprung gegenüber Andrea Kerbleder (3315 Stimmen und 27,5 Prozent) herausgearbeitet. Und am Ende war es auch Rädler, der nochmals deutlich zulegen und wohl auch die eine oder andere Stimme derjenigen gewinnen konnte, die im ersten Wahldurchgang noch für einen Bürgermeisterkandidaten der SPÖ, Neos und der Grünen gestimmt hatte.
Stichwort Grüne: Deren junge Funktionäre machten kurz vor der Stichwahl noch mit einem Video „Anti-Wahlwerbung“ für die freiheitliche Kandidatin. Zu sehen war zunächst das normale Plakat Kerbleders. Dann wurde ein Zaubertuch vorgehalten, hinter dem sich zahlreiche Anmerkungen der jungen Grünen verbargen. So sei Kerbleder zwar „Bürgermeisterin für alle“, nicht aber für Queere und andere Gruppen.
„Keine Experimente“
Wenig freundlich war auch ein Video der ÖVP, in dem eine blonde Frau mit Kurzhaarschnitt Chemikalien zusammenpanschte. Kurz danach erschien Rädler, der mit den harschen Worten „keine Experimente“ die blaue Flüssigkeit wegschüttete.
Nachdem die Wahl nun endlich geschlagen ist, sollten aber auch in der Montfortstadt wieder freundlichere Töne angeschlagen werden. Gespannt sein darf man, ob die schwarz-blaue Koalition mit Rädler an der Spitze und Kerbleder als Vizebürgermeisterin fortgesetzt wird.
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