Der Goldpreis hat zum Wochenbeginn weiter zugelegt und stieg am Montag im frühen Handel bis auf fast 3112 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm).
Damit zog der Preis für eine Feinunze in diesem Jahr bereits ein Fünftel an, nachdem sie sich in den drei Jahren davor um fast die Hälfte verteuert hatte. Neben der Unsicherheit infolge von Kriegen und Konflikten ist einer der Kurstreiber auch die US-Zollpolitik.
US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche Zölle auf importierte Autos und Autoteile von 25 Prozent in Aussicht gestellt. Am Mittwoch will er den nächsten Zoll-Hammer verkünden. Die EU hat für den Fall eines Festhaltens der USA an den Plänen eine entschlossene Antwort zugesichert.
Preisaufschläge nehmen kein Ende
Neben der Zollpolitik sorgt auch die geopolitische Verunsicherung für Preisaufschläge beim Gold. So ist ein Ende des Ukrainekrieges trotz diplomatischer Bemühungen nicht in Sicht, die Lage im Nahen Osten verschärft sich weiter.
Der Goldpreis hatte zuletzt auch davon profitiert, dass die US-Notenbank die Tür für Zinssenkungen in diesem Jahr offen gelassen hat.
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