ATV setzt die Ausstrahlung weiterer Folgen von „Das Geschäft mit der Liebe“ vorerst aus. Auch wurden alle Episoden der aktuellen 11. Staffel offline genommen. Grund ist in der Vorwoche laut gewordene Kritik an dem Reality-TV-Format, wonach die Sendung frauenverachtend und sexistisch sei.
ATV will nun seine internen Leitlinien und Kontrollmechanismen zur Sicherung ethischer Standards überarbeiten und nachschärfen, teilte der Privatsender in einer Aussendung mit. „Wir nehmen die Kritik ernst und möchten uns ausdrücklich dafür entschuldigen, mit einer Reihe zu Recht kritisierter Szenen die Grenzen des ethisch Vertretbaren überschritten zu haben“, wurde ATV-Chef Thomas Gruber zitiert.
Klarere Grenzen geplant
Er betonte, dass ATV weiterhin ein „Sender für breitentaugliche, provokative und emotionale Unterhaltungsformate bleiben“ solle. „Doch wir werden künftig klarere Grenzen setzen, welche Inhalte vertretbar sind. Unterhaltung darf keinesfalls menschenverachtendes und frauenfeindliche Verhalten fördern“, ließ er wissen.
Der Fernsehsender will eine zusätzliche redaktionelle Qualitätskontrolle für Unterhaltungsformate einrichten, die künftig Inhalte auf die Einhaltung einer Richtlinie prüft. Eine bereits bestehende Anlauf- und Meldestelle soll ausgebaut werden. Sobald erweiterte Richtlinien vorliegen, werden die „Das Geschäft mit der Liebe“-Episoden geprüft.
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