Pollenflug

So helfen Sie Ihrem Haustier bei Allergiesymptomen

Tierecke
02.04.2025 07:01

Es ist Hochsaison für Pollenallergien, die nicht nur Menschen, sondern auch Haustiere betreffen. Doch wie äußert sich eine solche Allergie bei Hund und Katze, und was können Halter tun, um Beschwerden zu lindern?

Die höchste Pollenbelastung gibt es hierzulande je nach Region und Wetterlage von März bis Juli. Während viele Menschen mit tränenden Augen und Niesanfällen auf die blühenden Pflanzen reagieren, können auch Katzen und Hunde unter Pollenallergien leiden. 

Die allergische Reaktion wird durch Blütenstaub von Bäumen, Gräsern oder Kräutern ausgelöst, der durch die Luft getragen und eingeatmet oder über die Haut aufgenommen wird.

Typische Symptome bei Hunden und Katzen sind:

  • Juckreiz – Tiere kratzen sich vermehrt am Kopf, Bauch, an den Ohren und Pfoten.
  • Hautreaktionen: Rötungen, Entzündungen oder Ekzeme sowie Haarausfall.
  • Tränende Augen und Nasenausfluss.
  • Niesen, Husten und Atembeschwerden – in schweren, fortgeschrittenen Fällen. Bei Katzen zeigen sich die Symptome subtiler als bei Hunden, beispielsweise mit exzessivem Putzen, was zu kahlen Stellen im Fell führt.

Tipps zur Linderung und Behandlung
Um Pollenallergien bei Haustieren zu lindern, hilft es, das Fell nach jedem Freigang mit einem feuchten Tuch abzuwischen und die Pfoten gründlich zu reinigen. Regelmäßiges Staubsaugen, feuchtes Wischen und Luftreiniger reduzieren die Pollenbelastung in Innenräumen. Gassirunden mit dem Hund sollten idealerweise morgens oder nach Regen stattfinden. Antiallergische Shampoos und Pflegeprodukte können zusätzlich Linderung verschaffen. Achtung: Häufiges Baden reizt jedoch die Haut.

Zwar können die Reaktionen unterschiedlich stark ausfallen, aber in schweren Fällen führt die Allergie zu chronischen Beschwerden, die das Leben der Haustiere deutlich beeinträchtigen. Bei ausgeprägten Symptomen sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Durch gezielte Allergietests (wie Blut- oder Hauttests) wird eine Diagnose gestellt, um gegebenenfalls mit Antihistaminika oder einer Desensibilisierungstherapie zu behandeln.

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