Delegation in Kiew

Botschaft aus NÖ: „Lassen Ukraine nicht im Stich“

Niederösterreich
03.04.2025 11:00

Tag zwei der Ukraine-Mission rund um Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und die IV-NÖ führte zur Unterzeichnung von vier wichtigen Arbeitsübereinkommen mit ukrainischen Partnern und bot Eindrücke in den Kriegsalltag rund um Kiew. 

Ein dichtes Programm absolvierte die Wirtschaftsdelegation rund um Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und IV-Präsident Kari Ochsner am zweiten Tag ihres Kiew-Besuches. Gespräche mit Ministerpräsident Denys Schmyhal, Infrastrukturminister Dmytro Kuleba und Energieminister German Galushchenko standen auf der Tagesordnung. Ziel: die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Niederösterreich zu vertiefen und den Wiederaufbau in der Ukraine nachhaltig für beide Seiten zu gestalten. Mit der wichtigen Botschaft von Mikl-Leitner: „Wir lassen die Ukraine nicht im Stich.“ 

„Wir konnten das Gespräch nutzen, um unsere bilateralen Beziehungen weiter zu intensivieren“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über die Gespräche mit Regierungsvertretern.  (Bild: NLK Burchhart)
„Wir konnten das Gespräch nutzen, um unsere bilateralen Beziehungen weiter zu intensivieren“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über die Gespräche mit Regierungsvertretern. 
IV-Chef Kari Ochsner betont: „Die Ukraine hat sich vorgenommen, beim Wiederaufbau nicht nur das Bestehende wiederherzustellen, sondern es besser zu machen. Hier können wir mit unserem hervorragenden Know-how sicher einen Beitrag leisten.“ (Bild: NLK Burchhart)
IV-Chef Kari Ochsner betont: „Die Ukraine hat sich vorgenommen, beim Wiederaufbau nicht nur das Bestehende wiederherzustellen, sondern es besser zu machen. Hier können wir mit unserem hervorragenden Know-how sicher einen Beitrag leisten.“
Der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal bedankte sich für das Gespräch mit der niederösterreichischen Delegation und sprach seinen Dank für die humanitäre Hilfe aus.  (Bild: NLK Burchhart)
Der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal bedankte sich für das Gespräch mit der niederösterreichischen Delegation und sprach seinen Dank für die humanitäre Hilfe aus. 
Energieminister German Galushchenko, Natalija Bojko (Beraterin des Premierministers), Infrastrukturminister Dmytro Kuleba, Ministerpräsident Denys Schmyhal, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzender Jochen Danninger, IV-NÖ Präsident Kari Ochsner, Botschafter Arad Benkö, IV Österreich Vize-Generalsekretär Peter Koren und WK Österreich Vizepräsident Philipp Gady (Bild: NLK Burchhart)
Energieminister German Galushchenko, Natalija Bojko (Beraterin des Premierministers), Infrastrukturminister Dmytro Kuleba, Ministerpräsident Denys Schmyhal, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzender Jochen Danninger, IV-NÖ Präsident Kari Ochsner, Botschafter Arad Benkö, IV Österreich Vize-Generalsekretär Peter Koren und WK Österreich Vizepräsident Philipp Gady
(Bild: Seebacher Doris)
(Bild: Seebacher Doris)
(Bild: Seebacher Doris)
(Bild: Seebacher Doris)
(Bild: Seebacher Doris)

Unterzeichnung wichtiger Übereinkommen
Ein wichtiger Schritt für die Zusammenarbeit wurde mit der Unterzeichnung von vier sogenannten „Memorandums of Understanding“ (MoUs) zwischen österreichischen und ukrainischen Partnern gesetzt. Ziele dabei sind unter anderem Kooperationen in den Bereichen Energieeffizienz, grüne Technologien, Partnerschaften zum Wiederaufbau der ukrainischen Flughafeninfrastruktur, die Entwicklung eines Wasserstoffprojekts sowie eine strategische Kooperation zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors.

Zitat Icon

Wir sehen im Wiederaufbau große Chancen, die auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Österreich und in der Ukraine beitragen könnten.

IV-NÖ Präsident Kari Ochsner

Zitat Icon

 Wir sind tief beeindruckt von alledem, was wir hier gesehen haben. Wir haben sehr viel Leid, zerstörte Häuser und zerstörte Infrastruktur gesehen. Aber   auch sehr viel Kraft und Optimismus.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Tiefe Einblicke in das Kriegsland Ukraine
Aber nicht nur Geschäfte wurden geplant, sondern auch Einblicke in das vom Krieg gebeutelte Land gewährt. Am Militärflughafens Hostomel nahe Kiew sind noch immer die Spuren des russischen Angriffs vom 24. März 2022 zu sehen. Der Angriff scheiterte zwar, trotzdem entstanden enorme Schäden an der Infrastruktur, vor allem am Hangar und der darin befindlichen Flugzeuge. Die Antonow An-225 „Mrija“, das seinerzeit größte Frachtflugzeug der Welt, wurde dabei fast vollständig zerstört.

Das seinerzeit größte Frachtflugzeug der Welt war mit einer Flügelspannweite von 88,4 Meter fast so breit, wie die Freiheitsstatue hoch ist. Beim Angriff durch die Russen wurde es fast vollständig zerstört.  (Bild: Seebacher Doris)
Das seinerzeit größte Frachtflugzeug der Welt war mit einer Flügelspannweite von 88,4 Meter fast so breit, wie die Freiheitsstatue hoch ist. Beim Angriff durch die Russen wurde es fast vollständig zerstört. 
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner besucht mit ihrer Delegation den internationalen Frachtflughafen Kiew-Hostomel.  (Bild: Seebacher Doris)
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner besucht mit ihrer Delegation den internationalen Frachtflughafen Kiew-Hostomel. 
Blumen und stilles Gedenken der gefallenen Soldaten bei Moschtschon (Bild: Seebacher Doris)
Blumen und stilles Gedenken der gefallenen Soldaten bei Moschtschon
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Landesrat Jochen Danninger und Botschafter Arad Benkö (Bild: Seebacher Doris)
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Landesrat Jochen Danninger und Botschafter Arad Benkö
Makabere Erinnerungsstücke: Wichtelfiguren mit eingenähten Patronen (Bild: Seebacher Doris)
Makabere Erinnerungsstücke: Wichtelfiguren mit eingenähten Patronen
Souvenirstand bei der Gedenkstätte Hostomel (Bild: Seebacher Doris)
Souvenirstand bei der Gedenkstätte Hostomel

Weiterer Tagesordnungspunkt: der Besuch des Örtchens Moschtschun. Auch hier griffen die Russen bei ihrem Versuch, Kiew einzunehmen, im März 2022 an. 80 ukrainische Soldaten kamen dabei ums Leben, zahlreiche Häuser wurden zerstört. Am Denkmal der gefallenen Verteidiger wurden von den Teilnehmern der Delegation sowie von Mikl-Leitner Blumen niedergelegt und der Verstorbenen gedacht. 

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