Gemacht und geschickt:

Erpresser drohten Mann (56) mit „Self-Sex-Videos“

Niederösterreich
01.04.2025 09:15

Opfer aus dem Bezirk Zwettl tappte über Facebook in die riesige Vertrauensfalle, die dann später auf Whatsapp zuschnappte: Nachdem er Dateien mit „delikatem“ Inhalt von sich anfertigte und verschickte, wurde er  damit erpresst. Er erstattete schließlich Anzeige.

Über Facebook lernte man sich kennen, weil man sich so „sympathisch“ war, führte man den Kontakt schließlich auf Whatsapp weiter. Und damit tappte ein 56-Jähriger aus dem Raum Zwettl Erpressern gehörig in die Falle.

50 Euro für Computerspiel-Plattform
Denn der Sympathie folgte eine (un-)gehörige Portion Vertrauen – und letztendlich auch Erotik: Der Mann wurde zur Vornahme sexueller Handlungen an sich selbst sowie zur Anfertigung und Übermittlung von Videos und Fotos animiert.

Im Zuge des weiteren Kontakts kam es unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auch zur Zahlung von 50 Euro in Form von Steam-Guthaben. Steam ist eine Internet-Vertriebsplattform für Computerspiele, Software, Filme oder Computergeräte und eine der führenden Gaming-Plattformen.

3000 Euro waren zuviel
Nachdem das Opfer keine Zahlungen mehr leisten wollte und die Nummer blockierte, wurden von ihm 3000 Euro gefordert. Ansonsten würde man die delikaten Mitschnitte veröffentlichen. Der 56-Jährige ließ sich das nicht gefallen, ging zur Polizei und erstattete Anzeige. Dort wird nun wegen „Sextortion“, wie der Fachbegriff der Exekutive für diese Art der Erpressung lautet, ermittelt.

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