Die jährlichen Geburten befänden sich hierzulande mit einer durchschnittlichen Kinderzahl von 1,31 pro Frau auf einem „Allzeit-Tiefstwert“, ließ uns die Statistik Austria jüngst wissen. Die unsicheren Zeiten, die multiplen Krisen unserer Tage seien dafür ursächlich. Und dass Erstgebärende noch 1970 etwa 23 Jahre alt waren, während sie heute um die 30 sind.
EINERSEITS wissen wir, dass diese Tendenz zur Kinderlosigkeit in allen Industriestaaten festzustellen ist. Und allenthalben will man uns weismachen, dass uns nur Zuwanderung vor dem Zusammenbruch unserer Sozialsysteme und dem Aussterben retten kann.
ANDERERSEITS gibt es auch Gegenmodelle: Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni etwa fordert mehr „eigene Bambini“ statt Migranten und forciert auch eine Politik, um das entsprechend steuerlich zu fördern.
Und EU-Buhmann Viktor Orbán betreibt seit Jahren eine Familienpolitik, durch die unser Nachbarland eine der höchsten Geburtenraten Europas verzeichnen kann. Maßnahmen wie hohes Kindergeld, das bei mehr Kindern entsprechend steigt, bis hin zur Befreiung von der Einkommensteuer und zu nicht rückzahlbaren Darlehen für den Erwerb von Eigenheimen, insbesondere aber die demonstrative Wertschätzung der traditionellen Vater-Mutter-Kinder-Familie sorgen dafür.
Modelle, die man vielleicht auch hierzulande andenken sollte, um ein Aussterben der „echten“ Österreicher zu verhindern.
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