Bezirksserie – 1060

Mariahilf: Ein Bezirk mit vielen, neuen Baustellen

Wien
02.04.2025 12:00

Viele Jahre war es ruhig im bürgerlichen Mariahilf. Doch in der jüngeren Vergangenheit haben sich mehrere Brennpunkte aufgetan – diese gilt es nun in den Griff zu bekommen. Wie die Spitzenkandidaten das machen wollen, verraten sie in unserer Wahlserie.

Es tut sich viel im 6. Bezirk. Das ist prinzipiell natürlich zu begrüßen, denn Stillstand tut einer pulsierenden Metropole nie gut. Doch kann Mariahilf mit dem Tempo der Veränderung tatsächlich Schritt halten, oder fallen einzelne Grätzel zurück? Diesen Eindruck könnte man aktuell bekommen.

Mit dem Umbau der Mariahilfer Straße vor einigen Jahren, der Neugestaltung des Naschmarkts und der geplanten umfangreichen Neugestaltung der Gumpendorfer Straße hat man viele Prestigeprojekte umgesetzt oder in Vorbereitung. Nicht immer ging und geht das konfliktfrei. Doch hat man in dem ganzen Eifer nicht ab und an vielleicht den Blick auf Details vernachlässigt.

(Bild: Krone KREATIV/Markus Sibrawa, Karo Pernegger, Florian Wieser, NEOS Wien, FPÖ Wien)
(Bild: Krone KREATIV/Markus Sibrawa, Karo Pernegger, Florian Wieser, NEOS Wien, FPÖ Wien)
(Bild: Krone KREATIV/Markus Sibrawa, Karo Pernegger, Florian Wieser, NEOS Wien, FPÖ Wien)
(Bild: Krone KREATIV/Markus Sibrawa, Karo Pernegger, Florian Wieser, NEOS Wien, FPÖ Wien)

Die Liste der Baustellen ist lang
Rund um das Jedmayr an der U6-Station Gumpendorfer Straße ist ein absoluter Angstraum entstanden. Ob Tag oder Nacht – hier haben Drogen- und Alkoholkranke das Ruder übernommen. Die Anrainer und Passanten sind die Leidtragenden. Parks und Hauseingänge sind verschmutzt. Der Ruf nach einem Alkoholverbot wird immer lauter. Diesem erteilte das Rathaus kürzlich jedoch eine Absage. Eine Verteilung der Suchtmittelhilfe auf mehrere Standorte ist für viele ein gangbarer Weg.

Aber auch die Mariahilfer Straße hat schon bessere Zeiten erlebt. Die Einkaufsstraße kämpft mit Leerstand bei Immobilien. Dafür haben sie die Obdachlosen für sich entdeckt. Auch Jugendbanden machen den Christian-Broda-Platz immer wieder unsicher. Davon konnte sich auch die „Krone“ mehrmals auch selbst überzeugen.

U-Bahn und Benko
Doch was tun dagegen? Für Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) steht und fällt die Mariahilfer Straße mit der Fertigstellung der U-Bahn und des Beton-Gerippes von Betonjongleur Rene Benko. Rumelhart: „Der Leiner- und U-Bahn-Ausbau als wichtige Frequenzbringer müssen forciert werden, um den Einkaufsboulevard attraktiv zu halten.“ Auch die ÖVP hat einen interessanten Zugang. Marcel Flitter: „In der Fußgängerzone sollte das Radfahren beendet werden.“

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