Die Inflationsrate in Österreich ist im März um 2,9 Prozent zum Vorjahresmonat angestiegen, nach einer Teuerung von jeweils 3,2 Prozent in den beiden Vormonaten Jänner und Februar. Größter Preistreiber waren wie im Vormonat Dienstleistungen. Die Preise hierfür legten im Jahresvergleich um 4,2 Prozent zu.
Überdurchschnittlich verteuert haben sich auch Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol mit plus 3,2 Prozent. Die Energiepreise stiegen dagegen unterdurchschnittlich um 2,2 Prozent zum Vorjahresmonat.
Teuerung im April
Im April kommen zudem einige Neuerungen auf die Österreicher zu. Das hat auch Preissteigerungen zur Folge, von den Gerichtsgebühren über Tabak bis zu E-Autos und Photovoltaik.
Warum aber stiegen die Energiepreise nur unterdurchschnittlich an? „Hier haben die niedrigeren Treibstoffpreise die gestiegenen Strompreise teilweise kompensiert“, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Die Preise für Industriegüter legten um 0,8 Prozent zu.
Der nach europäischem Standard harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im März bei 3,1 Prozent zum Vorjahresmonat und 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Pfusch nimmt zu
Aufgrund der trüben Wirtschaftsaussichten sind immer mehr Menschen hierzulande der Schwarzarbeit zugetan. Die Rezession hält an, die Arbeitslosigkeit steigt und die Inflation ist weiterhin hoch: In Zeiten wie diesen floriert der Pfusch – auch heuer dürfte er wieder zunehmen. Der größte Verlierer ist dabei der Staat.
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