Suche nach Pächter

Haubenkoch sperrt Ende Juni sein Kaffeehaus zu

Oberösterreich
01.04.2025 13:00

„dasKuyo“ am JKU-Campus in Linz schließt schon mit Ende Juni – ein neuer Pächter wird bereits gesucht. Holzpoldl-Chef Manuel Grabner konzentriert sich mit seinem Team auf seine anderen Unternehmen. Warum er das beliebte Café nicht weiterführt, erklärt er im „Krone“-Gespräch.

Vor rund dreieinhalb Jahren hatte Holzpoldl-Chef Manuel Grabner „dasKuyo“ am Campus der Johannes Kepler Universität eröffnet. Ein urbanes Café, das inmitten des oft hektischen Studentenlebens bis heute mit abwechslungsreicher Frühstückskarte, aber auch verschiedenen Tagesgerichten zum Entschleunigen und Genießen einlädt.

Doch mit Ende Juni schließt der Haubenkoch, der in Österreich zu den besten seines Fachs gehört und etwa zuletzt beim Besuch des albanischen Präsidenten bei LH Thomas Stelzer für Gaumenfreuden sorgte, sein Uni-Kaffeehaus. Gästemangel ist nicht der Grund. „Daran liegt es nicht“, klärt der 38-Jährige auf: „Wir sind nahezu immer voll, die Studierenden verbringen vor allem ihre Pausen bei uns. Am Ende konsumieren sie aber nicht genug, um die ruhigeren Ferienmonate zwischen Juni und Oktober abfedern zu können. Es ist also eine unternehmerische und strategische Entscheidung.“

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Die Schließung hat rein strategische Gründe. Vor allem die Ferien zwischen Juni und Oktober machen einen Betrieb schwierig.

Manuel Grabner, Holzpoldl-Chef

Andere Gasthäuser im Fokus
Die Mitarbeiter, die Grabner am JKU-Campus beschäftigt hat, kommen in seinen anderen Unternehmen unter. Neben dem Cateringgeschäft und dem Betriebsrestaurant der KPMG Austria, das er seit 2022 führt, verliert der umtriebige Gastronom vor allem seinen mehrfach ausgezeichneten „Holzpoldl“ in Lichtenberg nie aus den Augen.

Gastro-Mastermind und Holzpoldl-Chef Manuel Grabner verlässt mit seinem „dasKuyo“ den Universitätscampus. (Bild: Holzpoldl)
Gastro-Mastermind und Holzpoldl-Chef Manuel Grabner verlässt mit seinem „dasKuyo“ den Universitätscampus.

Von Mittwoch bis Samstag kredenzt er dort feinste 4-Hauben-Küche, sonntags kommt die klassische Wirtshauskarte zum Einsatz. Außerdem feiert seine Idee aus dem Vorjahr ein Comeback. „Aufgrund des großen Erfolgs geht unsere Wohlfühloase mit Naturschatten, der Pop-UpBiergarten, in die nächste Runde“, so Grabner.

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