Der VfB Stuttgart steht im Finale des DFB-Pokals. Die Truppe von Sebastian Hoeneß bezwang RB Leipzig am Mittwochabend vor Heim-Publikum 3:1 und trifft damit am 24. Mai in Berlin auf Arminia Bielefeld.
RB Leipzig kann seine Saison auch im DFB-Pokal nicht mehr retten. Der Red-Bull-Klub musste sich am Mittwochabend im ersten Spiel unter dem bis Sommer eingesetzten Interimscoach Zsolt Löw im Cup-Halbfinale beim VfB Stuttgart mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Stuttgart zog zum ersten Mal seit 2013 ins Endspiel ein und trifft dort am 24. Mai in Berlin auf Drittligist Arminia Bielefeld, der als vierten Bundesligisten am Dienstag Titelverteidiger Bayer Leverkusen eliminiert hatte.
Traumtor zum 1:0
Nicolas Seiwald spielte bei Leipzig im Mittelfeld-Zentrum durch. Landsmann Christoph Baumgartner wurde in der 70. Minute eingewechselt, Xaver Schlager fehlt weiterhin verletzt. Stuttgart ging durch ein Traumtor von Angelo Stiller früh in Führung. Der Mittelfeldmann traf nach einem nur kurz geklärten Corner per Volley von knapp außerhalb des Strafraums (5.). Leipzig hatte danach deutlich mehr vom Spiel, nutzte seine Chancen vor der Pause aber nicht.
Der VfB stellte nach einer sehenswerten Kombination und Pass von Ermedin Demirovic durch Nick Woltemade auf 2:0 (57.). Leipzig verkürzte durch Benjamin Sesko, der ein hohes Zuspiel von Willi Orban verwertete (62.). Für die Vorentscheidung sorgte Jamie Leweling, der den Ball nach einem Eckball aus kurzer Distanz ins Tor bugsierte (73.). Baumgartner konnte erst knapp hinter der Linie klären. Nach einer Flanke des Niederösterreichers traf Sesko im Finish noch die Latte (89.).
Stuttgart greift nach viertem Pokaltitel
Leipzig kassierte nach dem 0:1 am Samstag in der Liga in Gladbach den nächsten bitteren Rückschlag und seine dritte Niederlage in den jüngsten fünf Pflichtspielen. Der dritte Finaleinzug in den vergangenen vier Jahren gelang dem Pokalsieger von 2022 und 2023, in der Liga nur auf Rang sechs, nicht. Vizemeister Stuttgart läuft in der Bundesliga als Elfter ebenfalls seiner Form hinterher, darf aber vom vierten Pokalsieg nach 1954, 1958 und 1997 träumen.
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