Freche Kristallkönigin

„Sie sind gar nicht so gemein, wie ich dachte“

Wintersport
02.04.2025 05:32

Veronika und Elisabeth Aigner traten in der TV-Sendung Willkommen Österreich so souverän auf, wie sie im Paraski-Weltcup die Pisten meistern. Vroni, Gesamtweltcup-Siegerin in der sehbeeinträchtigen Klasse, lachte danach: „Es war voll witzig. Christoph und Dirk sind eigentlich gar nicht so gemein, wie ich gedacht habe.“

Veronika Aigner hatte im Marx Palast im Gespräch gleich den ersten großen Lacher des Publikums auf ihrer Seite, als sie Christoph Grissemann mit „Humpty Dumpty“ (eine Figur aus einem englischen Kinderreim, die ausschaut wie ein menschenähnliches Ei) verglich. Die Niederösterreicherin erklärte: „Ich sehe mit meinen acht Prozent Sehvermögen alles sehr unscharf, aber deine Glatze leuchtet heraus.“

Auf die Frage, ob sie ihrer Schwester Elisabeth, die als Guide bei den Rennen vor ihr fährt, blind vertraut, meinte die 22-Jährige: „Ich vertraue ihr zu 92 Prozent, die anderen acht Prozent sehe ich ja selbst.“ Die beiden Polizeisportlerinnen betonten auch: „Wir streiten eigentlich nie, haben immer viel Spaß miteinander. Vor dem Start reden wir oft Blödsinn oder singen ein deppates Lied wie zum Beispiel Wackelkontakt.“

Veronika (ganz rechts) und Elisabeth Aigner waren gemeinsam mit Schriftsteller Wolf Haas bei Christoph Grissemann und Dirk Stermann in „Willkommen Österreich“. (Bild: ORF/Hans Leitner)
Veronika (ganz rechts) und Elisabeth Aigner waren gemeinsam mit Schriftsteller Wolf Haas bei Christoph Grissemann und Dirk Stermann in „Willkommen Österreich“.

„Ich inhaliere den Fernseher“
Wie wird gelesen oder Fernsehen geschaut? „Vroni“: „Ich inhaliere die Sachen. Wenn ich etwas lese, habe ich es ganz nahe bei den Augen. Aber ich habe erst ein Buch zu Ende gelesen, das war 50 Shades of Grey. Beim Fernsehen sitze ich direkt vor dem Bildschirm, meiner ist riesig.“ „Lisi“ erinnerte sich an frühere Fernsehabende daheim: „Meine drei jüngeren Geschwister, die alle sehbeeinträchtigt sind, saßen immer ganz vorne beim Fernseher, ich dahinter. Aber meistens habe ich nichts gesehen, weil sie den kompletten Bildschirm verdeckt haben.“

Grissemann und Stermann hatten mit den Aigner-Schwestern viel Spaß. Lisi lachte: „Sie haben uns nach der Sendung angeboten, dass wir ihren Job machen können, wenn sie in Pension gehen. Es war super nett mit ihnen. Das Gespräch in der Sendung hat sich so angefühlt, als ob wir mit Freunden locker über den Paraskisport reden.“

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