Mit dem Magic 7 Pro ist seit Kurzem das neueste Smartphone-Flaggschiff des chinesischen Herstellers Honor in Österreich erhältlich. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat sich allerdings nur wenig verändert. An welchen Stellen nachgebessert wurde und ob das den Kauf rechtfertigt, verraten wir im Test.
Etwas mehr als vier Jahre ist es her, dass sich Honor – gezwungenermaßen – aus dem Schatten des einstigen Mutterkonzerns Huawei löste und von der einstigen „Billig-Marke“ zu einem ernstzunehmenden Herausforderer avancierte – zumindest am Heimatmarkt China.
Honor wurde 2013 als „Billig-Marke“ von Huawei gegründet. Im Zuge der US-Sanktionen gegen den chinesischen Hersteller verkaufte dieser das Tochterunternehmen Ende 2020 an ein Konsortium aus 30 chinesischen Unternehmen, die teilweise staatlich kontrolliert sind. Mit dem Honor V40 erschien Anfang 2021 das erste Smartphone des nun eigenständigen Unternehmens.
Dort konnte das Unternehmen nach Zahlen des Marktforschers Canalys im vergangenen Jahr 42,2 Millionen Smartphones absetzen und sich damit einen Marktanteil von 15 Prozent sichern – ex aequo mit dem ebenfalls chinesischen Hersteller Oppo und Apple, die mit 42,7 bzw. 42,9 Millionen nur unwesentlich mehr Smartphones absetzten. Erfolgreicher waren nur noch Huawei und vivo, die sich einen Marktanteil von 16 bzw. 17 Prozent sichern konnten.
Im Kommen
Anders verhält es sich derzeit noch in Europa, das laut Zahlen von Counterpoint Research für das wichtige Weihnachtsquartal klar von Apple (31 Prozent), Samsung (28 Prozent) und – mit größerem Abstand – Xiaomi (18 Prozent) dominiert wird. Mit einem um 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigerten Smartphone-Absatz konnte Honor jedoch Boden gut machen und sich einen Marktanteil von immerhin vier Prozent sichern.
Die spannende Frage bleibt, ob Honor die Erfolgsgeschichte mit seinem Magic 7 Pro fortsetzen können wird? Angesichts der vergleichsweise überschaubaren Anzahl an Neuerungen sind Zweifel daran jedenfalls berechtigt.
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