Aufregung in Italien

Händler werden nach Tesla-Inferno in Rom bewacht

Ausland
02.04.2025 13:59

Die Wut auf Elon Musk hat mittlerweile globale Ausmaße angenommen. Immer mehr Menschen lassen ihre Wut auf den Trump-Berater an seinem Unternehmen Tesla aus. Die italienische Regierung will Sicherheitsmaßnahmen erhöhen, nachdem in Rom in der Nacht auf Montag 17 Fahrzuege in Flammen aufgingen. 

Das italienische Innenministerium hat Sicherheitsvorkehrungen für die Tesla-Autohäuser in Italien beschlossen. Es handelt sich um 13 Geschäfte, vor allem in Mailand, Florenz und Rom, die direkt vom US-Mutterkonzern verwaltet werden. Sie sollen strenger bewacht werden, wie aus dem Innenministerium verlautete.

Befürchtet wird, dass die Autohäuser ins Visier anarchistischer Anschläge geraten könnten. Auf dem Gelände eines Tesla-Händlers in Rom wütete in der Nacht auf Montag ein Brand, bei dem 17 Elektroautos teils schwer beschädigt wurden. Brandstiftung wurde vorerst nicht ausgeschlossen.

Wut auf Musk wächst
Das Gebäude des Showrooms, in dem einige Teslas abgestellt waren, wurde ebenfalls beschädigt. Der italienische Innenminister Matteo Piantedosi schloss einen Anschlag anarchistischer Gruppen nicht aus.

Jüngst waren an verschiedenen Orten in den USA immer wieder Fahrzeuge der Marke aus Protest gegen Tesla-Gründer Elon Musk und seine Rolle als oberster Sparkommissar der Regierung von US-Präsident Donald Trump angezündet worden. Auch in Berlin brannten vor einer Woche vier Teslas. Andere Attacken richteten sich auch gegen Händler sowie Ladestationen für E-Autos von Tesla. Musk und Trump verurteilten das als „Terrorismus“.

Geschäft läuft sehr schlecht
Unabhängig vom politischen Umfeld leidet Tesla aber auch unter einem veralteten Modellangebot, schärferer Konkurrenz, vor allem in China, und steigenden Zöllen im eskalierenden Handelsstreit weltweit. Umso mehr kommt es für Tesla auf einen Erfolg der Neuauflage des Verkaufsschlagers Model Y an, das in China und Europa jetzt auf dem Markt ist. Der größte chinesische E-Autohersteller BYD wird nach Prognose von Counterpoint Tesla 2025 dennoch als Nummer eins ablösen.

Nach offiziellen Daten vom Dienstag erlitt die Marke in Frankreich, ihrem zweitgrößten europäischen Markt, einen Rückgang um fast 37 Prozent. In Schweden verzeichnete E-Autobauer ein Minus von 64 Prozent. Das erste Quartal lief für Tesla in den beiden Ländern so schlecht wie seit vier Jahren nicht. Tesla veröffentlicht am Mittwoch seine weltweiten Absatzzahlen, Analysten erwarten im Schnitt einen Rückgang um dreieinhalb Prozent.

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