In den 30ern sucht ein deutscher Philosoph (Jude Law) mit seiner kranken Frau (Vanessa Kirby) auf den Galápagos-Inseln das Glück fern der Zivilisation. Doch mit dem Eintreffen eines weiteren Paars (Daniel Brühl, Sydney Sweeney) und einer größenwahnsinnigen Baronin (Ana de Armas) wird das Inselparadies zum Pulverfass. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zum top besetzten Drama „Eden“.
Die europäische Zwischenkriegszeit befeuert Auswanderungstendenzen. So hat sich ein deutscher Philosoph (Jude Law) mit seiner an MS erkrankten Geliebten (Vanessa Kirby) auf ein Galapagos-Eiland abgesetzt und der unberührten Pazifikinsel ein Stück neue Heimat abgetrotzt. Als ihnen ein weiteres Paar nachfolgt, die Wittmers (Sydney Sweeney, Daniel Brühl), und auch noch eine exzentrische Baroness (Ana de Armas) mit ihren zwei Lustknaben zum Landgang ansetzt und gar ein im Größenwahn ersonnenes Hotelprojekt in Angriff nehmen will, wird’s eng im Garten Eden.
Die Hölle, das sind immer die anderen, die Unerwünschten! Und bei Territoriumskämpfen ist das Animalische oftmals das einzig Menschliche. Regisseur Ron Howard („Apollo 13“ u. a.) ließ sich von einer wahren Geschichte aus den 1930ern inspirieren und er zeigt, wie gesellschaftliche Prägung die nachbarschaftliche Kriegsführung anheizt.
Immer rasanter dreht sich das Intrigenkarussell in diesem exotischen und topbesetzten Abenteuer, wenngleich Jude Law hier den weltabgewandten Denker nicht so richtig hervorzukehren vermag.
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