Heute „richtig“ sparen

Nur Sparschwein ist für Pensionsvorsorge zu wenig

Niederösterreich
03.04.2025 11:00

Waldviertler Bank-Chef rät zusätzlich zu anderen Sparformen, um Pension „aufzufetten“. Denn die düsteren Aussichten machen eine Absicherung nötig. Gleichzeitig geht man dort den Weg, Ansprechpartner vor Ort zu bleiben. Filialen dort wurden nämlich zuletzt „gesprengt“ und nicht geschlossen.

Schließungen, Zusammenlegungen, Zentralisierungen – die Waldviertler Sparkasse mit Hauptsitz in Zwettl spielt bei diesem „Konzert“ nicht mehr mit und geht andere Wege. Denn die letzten beiden Schließungen von Filialen 2021 in Harbach und Kautzen fanden deshalb statt, weil die „Bank gesprengt“ beziehungsweise von Kriminellen verwüstet worden und der Schaden beträchtlich hoch war.

24 Filialen umfasst das Netz im Waldviertel seither, das von Litschau bis Pöggstall und von Arbesbach bis Gföhl reicht und die Bezirke Zwettl, Waidhofen an der Thaya, Gmünd und Krems-Land abdeckt.

Das Vorstandsduo der Waldviertler Sparkasse, Johannes Scheidl und Peter Hochleitner (von links). (Bild: René Denk)
Das Vorstandsduo der Waldviertler Sparkasse, Johannes Scheidl und Peter Hochleitner (von links).

Erfolg mit Menschen vor Ort
Mit dem Kurs, weiterhin Ansprechpartner vor Ort zu bleiben, fühlt sich das Vorstandsduo Johannes Scheidl und Peter Hochleitner bestätigt. Denn die Bank mit 320 Mitarbeitern verzeichnet nicht nur eine steigende Bilanzsumme mit 2,17 Milliarden Euro, sondern es gibt auch eine wachsende Zahl an Kunden, die mittlerweile rund 70.000 sind. „Mit Wertpapierdepots und Co. verwalten wir so rund drei Milliarden Euro an Kundenvermögen“, sagt Vorstandsvorsitzender Scheidl.

Wie spart man „richtig“? 
Die private Sparquote gemessen am Einkommen ist 2024 wieder stark auf 11,7 % angestiegen. So lag sie 2019 noch bei 7,2 %, dann folgte das Hoch der Corona-Jahre mit 13,6 und 11,4 %. 2022 und 2023 war sie wieder einstellig und lag bei 8,8 und 8,7 Prozent. In allen Schulstufen unterstütze die Bank die Finanzbildung, denn jede Generation müsse heute klug mit Investitionen umgehen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

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Es kommt auf die eigene Risikobereitschaft an. Man braucht heute aber mehr als ein Sparbuch, um die Pension gut abzusichern.

(Bild: René Denk)

Vorstandsvorsitzender Johannes Scheidl

Zur Pensionsabsicherung sei das mit 100.000 Euro einlagengesicherte Sparbuch aber aus heutiger Sicht zu wenig, wenn man den düsteren Prognosen glaubt. Ein seriöser Fonds sollte es da zumindest schon sein.Es komme aber immer auf die eigene Risikobereitschaft an, welcher Weg der für einen persönlich der „richtige“ sei. Eine individuelle Beratung sei natürlich am besten, heißt es.

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