Finanzaffäre der FPÖ

Ermittlungen gegen Staatsanwältin in Klagenfurt

Wien
03.04.2025 06:00

Seit 2021 läuft die Finanzaffäre der FPÖ Graz – allerdings schleppend. Weshalb Alexis Pascuttini, Obmann des (Korruptions-)Freien Gemeinderatsklubs in Graz, über den niederösterreichischen Anwalt Matthias Cernusca im August 2024 eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die damals zuständige Staatsanwältin der StA Klagenfurt eingebracht hat. 

Der Vorwurf: Sie habe die Ausermittlung der Verdachtslagen verzögert und notwendige Beweisaufnahmen unterlassen. Nachdem die Beschwerde abgewiesen wurde, erstattete Cernusca Anzeige.

Ermittlungen in der FPÖ-Finanzaffäre seien verzögert worden, so Matthias Cernusca (li.) und Alexis Pascuttini. (Bild: CC / Wiesmüller)
Ermittlungen in der FPÖ-Finanzaffäre seien verzögert worden, so Matthias Cernusca (li.) und Alexis Pascuttini.

Strafverfahren läuft
Die Staatsanwaltschaft Wien leitete nun ein Strafverfahren gegen die Frau, die nicht mehr in Klagenfurt tätig ist, ein: „Das aufgrund unserer Strafanzeige nun eingeleitete Strafverfahren gegen die ehemalige Staatsanwältin ist natürlich zu begrüßen. Strafverfahren in Österreich haben ordnungsgemäß geführt zu werden, auch und gerade wenn die Beschuldigten ranghohe Politiker sind“, so Pascuttini auf „Krone“-Anfrage.

Porträt von Kronen Zeitung
Kronen Zeitung
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