Alessandro Hämmerle

ÖSV-Olympiasieger zittert um seine Superserie

Vorarlberg
03.04.2025 07:55

Seit dem Winter 2015/16 gewann der Vorarlberger Alessandro Hämmerle in jeder Saison zumindest ein Weltcuprennen. Eine Serie, von der Österreichs Skifahrerinnen und Skifahrer nur träumen können. Doch ausgerechnet seine „Jubiläumssaison“ – der zehnten – droht „Izzi“ seine Wahnssinnsserie nicht verlängern zu können. Zwei Chancen bleiben dem Olympiasieger von 2022 noch...

Alessandro Hämmerle ist eine schillernde Persönlichkeit im Snowboardcross, er ist einer der besten, die den Sport je betrieben haben. Viel hat „Izzi“ in seiner Karriere bisher gewonnen. Und eine einzigartige Serie hat der 31-Jährige auch am Laufen, denn in den letzten neun Saisonen feierte Hämmerle jeweils zumindest einen Weltcup-Sieg pro Winter – in Summe stolze 17.

Konstanter als Legende Vaultier
Da kommt kein aktiver Snowboardcrosser in seine Reichweite, einzig die französische Legende Pierre Vaultier – der im Dezember 2020 seine Karriere beendete – leistete mit sieben Jahren mit mindestens einem Sieg ähnliches. Einer der wenigen Wintersportlerinnen, die auf eine noch ansehnlichere Bilanz verweisen kann, ist Alpin-Ass Mikaela Shiffrin. Der 30-jährige US-Superstar  gewinnt seit mittlerweile 13 Jahren mit unfassbarer Regelmäßigkeit – seit dem Winter 2012/13 landete Mika 101 (!) Weltcupsiege.

Nur Mikaela Shiffrin hat eine noch beeindruckendere Serie vorzuweisen. (Bild: EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Nur Mikaela Shiffrin hat eine noch beeindruckendere Serie vorzuweisen.

Bislang „nur“ ein zweiter Platz
Doch Hämmerles unglaubliche Serie ist in dieser Saison erstmals ernsthaft in Gefahr. Erst musste er wegen Problemen mit einem Gleitwirbel den Auftakt in Cervinia (It) absagen, wegen Krankheit verpasste er weitere Rennen in Erzurum (Tur) und Gudauri (Geo). Der zweite Platz in Beidahu (Chn) steht bisher als bestes Ergebnis. Eine Möglichkeit bietet sich dem Ländle-Ausnahmesportler allerdings noch, das Ruder herumzureißen und seine großartige Serie doch noch fortzusetzen.

Chance in Grondins Heimat
Denn eine Weltcup-Station gibt es in dieser Saison noch für die Snowboardcrosser. Am Wochenende steigt das Finale im kanadischen Mount St. Anne – ausgerechnet beim Heimspiel von Hämmerles größtem Widersacher Eliot Grondin. Die Quali wird am Freitag gefahren.

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