Auf seinem Instagram-Profil freute sich der Skistar am Mittwoch auf ein Abenteuer auf steilen Hängen abseits der Pisten Obertauerns. Kurz nach Kostelics Posts ging der Lawinen-Alarm bei der Bergrettung ein. Die berichtete von der Ausgrabung eines 45-jährigen Kroaten...
War er es oder war er es nicht? Der frühere kroatische Skirennläufer Ivica Kostelic war offenbar bei einem großen Lawinenabgang in Obertauern, wo er Skiurlaub macht, dabei. Als Verschütteter, meldeten Medien am Mittwochabend.
Kostelic bestritt das allerdings auf seinem Facebook-Auftritt. Alle seien aufgeregt, dabei sei er nur Augenzeuge gewesen, so der 45-Jährige. In seinem Instagram-Profil hatte er zu dieser Zeit jedenfalls noch Bilder vom Aufstieg, gepostet kurz vor Mittag.
Um 13 Uhr ging dann bei der Bergrettung Obertauern ein Alarm ein. Mehr als 40 Einsatzkräfte waren an der Suche nach vermeintlich zwei Verschütteten beteiligt. Laut Bergrettung Obertauern hatten die beiden „Freerider“, ein Kroate (45) und ein Salzburger (30), mit ihren Skiern im Bereich des Gamsspitzls (2340 m) eine große 200 mal 400 Meter große Lawine ausgelöst.
Wegen der Nachlawinengefahr im steilen Gelände konnte ein Hubschrauber nicht gleich landen. Man brachte einen Flugretter mittels Tau zur Unfallstelle. Da zeigte sich laut Bergrettung, dass der Salzburger seinen kroatischen Begleiter gerade ausgrub – aus 1,30 Metern Tiefe! Der sei unverletzt geblieben.
Anderer Unfall erst vor einem Monat
Kostelic war laut Austria Presseagentur zuletzt vor knapp einem Monat in die Schlagzeilen geraten, nachdem er bei einer Kajak-Tour vor Montenegro in Seenot geriet. In einer spektakulären Rettungsaktion brachten Boote der montenegrinischen Streitkräfte mit Hubschrauberunterstützung das in Seenot geratene Kajak mit Kostelic und einem Mitfahrer an Land.
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