Hilfe aus 17 Ländern
Mehr als 3000 Tote nach Erdbeben in Myanmar
Nach dem verheerenden Erdbeben in Südostasien ist die Zahl der Todesopfer offiziellen Angaben zufolge auf über 3000 gestiegen.
Sechs Tage nach dem Erdbeben der Stärke 7,7 seien 3085 Todesopfer bestätigt worden, erklärte ein Sprecher der regierenden Militärjunta am Donnerstag. 4715 Menschen seien verletzt worden, 341 Menschen würden noch vermisst.
Rettungsteams aus 17 Ländern eingetroffen
Weiter erklärte er, dass Rettungsteams aus 17 Ländern eingetroffen seien, die fast 1000 Tonnen Hilfsgüter mitgebracht hätten. „Wir haben die Such- und Rettungsarbeiten fortgeführt und möchten uns besonders für die harte Arbeit der internationalen Gemeinschaft und der medizinischen Teams bedanken.“
Einer der Hilfskovois aus China jedoch wurde am Dienstagabend von der Militärjunta beschossen. In vielen Teilen des Landes sei die Situation noch verheerend. Es breitet sich Leichengeruch aus, heißt es.
Weitere Beben wahrscheinlich
Am Freitag hatte sich ein Erdbeben der Stärke 7,7 rund 16 Kilometer nordwestlich der Stadt Sagaing ereignet. Das Beben war auch in den Nachbarländern zu spüren.
In der thailändischen Hauptstadt Bangkok stürzte ein 30-stöckiges, in Bau befindliches, Hochhaus ein. Dort wurden inzwischen 22 Tote geborgen, mehr als 70 Menschen gelten noch als vermisst.
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