Die Zahl der Unwetterereignisse und Naturkatastrophen nimmt in Kärnten stetig zu. Mit einem neuen Ratgeber möchte der Kärntner Zivilschutzverband die Bevölkerung sensibilisieren. Bewohner einer Gemeinde erhielten bereits die wichtige Informationsbroschüre.
Orkanartige Stürme, Muren und Hochwasser: Die Extremwetterereignisse steigen von Jahr zu Jahr an. Und viele Betroffene haben in diesen lebensgefährlichen Situationen haben oftmals keine Ahnung, wie sie damit umgehen sollen und sich schützen können. Doch das soll sich nun ändern.
Kärntenweite Broschüre geplant
„Wir wollen mit dem Naturgefahren-Ratgeber die Bevölkerung informieren und sensibilisieren“, erklärt Rudolf Schober, Präsident des Kärntner Zivilschutzverbandes, der die neue Broschüre veröffentlichte. Ziel sei es, dass jeder Kärntner Haushalt den Ratgeber erhält.
Eine Gemeinde, die besonders oft von Naturgewalten heimgesucht wird, ist Ferlach. „Wir führen leider fast überall die Spitze an“, sagt Bürgermeister Ingo Appé im Gespräch mit der „Krone“. Und daher hat sich die Stadtgemeinde auch entschlossen, das Angebot des Kärntner Zivilschutzverbandes anzunehmen. Denn darin sind wichtige Tipps und Verhaltensregeln zu den einzelnen Katastrophen enthalten. „Damit soll sich die Bevölkerung ein wenig sicherer fühlen“, meint Appé.
Die Vergangenheit hat gezeigt, wie wichtig Informationen in solchen Situationen sind.
Ingo Appé, Bürgermeister von Ferlach
Geringe Kosten für Gemeinden
Während die Ferlacher bereits ihren Naturgefahren-Ratgeber in den Händen halten können, sollen in naher Zukunft auch weitere Gemeinden folgen. Und gerade in Zeiten, wo die Kommunen jeden Euro zweimal umdrehen müssen, kommt der Kärntner Zivilschutzverband den Gemeinden entgegen. „Die Produktionskosten werden von uns getragen“, erklärt Schober: „Die Gemeinden müssen lediglich die Zustellkosten an die Haushalte zahlen.“
Damit wird nicht nur auf die Gemeinden geholfen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit in der Bevölkerung geleistet.
Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.