Partnerklub streikte

Austria: „Was WAC geschafft hat, ist einfach toll“

Kärnten
04.04.2025 08:59

Sogar Austria Klagenfurts Sportchef Günther Gorenzel applaudiert Lokalrivale WAC zum historischen Cupfinal-Einzug. Nun gilt sein Blick schon auf das Heimspiel gegen Altach am Samstag. Positiv: Die Gehälter trudelten bei den Violetten ein. Aber beim Partnerklub wurde gestreikt. . .  

Auch die Austria Klagenfurt blickte am Mittwochabend nach Linz. Zum einen, um im ÖFB-Cup-Halbfinale dem Qualigruppen-Gegner LASK auf die Beine zu schauen. Und zum anderen, um sich danach auch mit dem Kärntner Lokalrivalen WAC ein wenig mit zu freuen. . .

Claudio Trevisan, Sportchef der „Kärntner Krone“, befasst sich in diesem Bericht mit der Austria Klagenfurt (Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)
Claudio Trevisan, Sportchef der „Kärntner Krone“, befasst sich in diesem Bericht mit der Austria Klagenfurt

Denn Klagenfurt-Sportchef Günther Gorenzel – übrigens ein echter Lavanttaler – applaudierte den Wolfsbergern nach dem geschafften, erstmaligen Finaleinzug. „Das wird jetzt in Klagenfurt natürlich nicht jeder gern hören – aber für unser Bundesland ist das ein großartiger Erfolg, einfach toll. Das sollte man als Fußballfan in Kärnten – unabhängig davon, welchem Lager man angehört – einfach so anerkennen! Und der Sieg Hartbergs über Bundesliga-Leader Austria Wien zeigt auch, wie viel unser 3:2 vergangene Woche in Hartberg wert war!“, betont Gorenzel.

Acht Punkte Abstand. . .
Morgen schon wartet das zweite Qualigruppen-Match in Klagenfurt, wenn der Tabellenletzte Altach kommt. Freilich könnte man mit einem Sieg schon mehr oder weniger mit dem Klassenerhalt planen, würde der Abstand zum Ende ja acht Punkte betragen. Fix nicht dabei sind die rekonvaleszenten Tobias Koch, Laurenz Dehl und Dino Delic.

Während in Klagenfurt am Montag alle ausstehenden Gehälter der Spieler eingetrudelt sind, man so auch alle von den Akteuren unterschriebenen Erklärungen fristgerecht für die Bundesliga-Lizenz abgeben konnte, kam es bei einem anderen Verein von Austria-Boss Zeljko Karajica zu unrühmlichen Szenen. . .

Denn die Profis des kroatischen Tabellenletzten Sibenik, seit 2023 im Besitz der SEH-Gesellschaft, befanden sich zwei Tage allen Ernstes im Streik und kamen nicht mehr zum Training! „Wir haben seit zwei Monaten kein Geld erhalten – keine schöne Situation“, so die Spieler.

Sonntag geht es in der Liga gegen Osijek weiter – ob die Profis antreten würden, war sogar lange unklar. Dann kam gestern Abend (Donnerstag) aber die erlösende Nachricht: Der Streik ist beendet, da ein Teil der Gehaltsrückstände bezahlt und Zusicherungen gemacht wurden. 

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