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Kostenfalle Supermarkt: Wer ist verantwortlich?

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04.04.2025 14:40

Während die Preise in den Supermärkten immer höher klettern, müssen die Konsumenten immer tiefer in ihre Taschen greifen. Im „Krone“-Forum äußern viele Leser ihren Unmut über die unaufhörliche Preissteigerung: Wie reagiert man darauf und was sind die Ursachen? Eine Auswahl der Kommentare finden Sie hier.

Die Teuerung der Lebensmittelpreise nimmt kein Ende. Der Preis für den Einkaufskorb mit den 40 billigsten Lebensmitteln stieg im März 2025 um mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Mittlerweile kommen mir fast die Zornestränen!“
Viele Leser berichten von Veränderungen in ihrem Einkaufsverhalten. „Krone“-Leser Sonnenblume64 etwa spricht von einem deutlichen Gefühl der Frustration beim Einkaufen: „Mein Einkaufsverhalten hat sich in den letzten Jahren massiv geändert und ich gehe gar nicht mehr gerne einkaufen.“

Sonderangebote und günstige Eigenmarken gewinnen immer mehr an Wert, einige bevorzugen mittlerweile auch den Online-Kauf, um bei bestimmten Produkten zu sparen. Der Kostenanstieg hat somit nicht nur das Budget, sondern auch die Art und Weise verändert, wie eingekauft wird:

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Lesebrille
Knight*: Ich lass es. Ich bin früher ganz gerne einkaufe gegangen. Mittlerweile kommen mir fast die (Zornes)tränen. Oft lege ich das jeweilige Produkt wieder zurück, weil ich diese überteuerten Preise nicht zu zahlen bereit bin. Ich muss nicht alles haben, da verzichte ich lieber.
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WerWeissWas
Im Supermarkt kaufe ich nur mehr Lebensmittel, die ich unbedingt frisch haben möchte (zB Käse, Brot, Obst und Gemüse) .. alles andere kaufe ich mittlerweile online und da kann man zB beim Waschmittel richtig viel sparen und erspart sich auch noch das schleppen. Am..on hat Eigenmarken und die sind genauso gut wie Markenprodukte, aber viel billiger!
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Knightmare
Auch, wenn es traurig ist: Auf solche teils unverschämten Teuerungen kann man als Konsument nur so reagieren! Die Schokolade wird massiv teurer? Gut, dann kauf' ich eben nix mehr, ist eh gesünder.

Spätestens, wenn die meisten im Lebensmittelbereich nur noch Brot, Fleisch (Wurst) und Milch kaufen (können), fällt das gierige System sowieso in sich zusammen.
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„Die Politik muss endlich handeln“
Doch wer trägt die Verantwortung? Eine Reihe von Kommentatoren sieht ein Versagen der Politik, so auch „Krone“-Leser Derleserich: „80 % der Österreicher müssen sparen oder sich einschränken. Man kauft bewusster und kocht mehr selbst. Aber die Politik schaut tatenlos zu und lässt die Preise weiter steigen.“

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alohabarbie
Vielen lieben Dank an die unfähigste Regierung aller Zeiten!
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Bluesea
Genau das ist es, was der Herr Holger Bonin vom IHS entweder nicht verstanden hat, oder - was ich vermute - einfach ignoriert, um die Leute für dumm zu verkaufen.
Denn er behauptet ja, dass durch die Lohnerhöhungen und auch die Erhöhung der Pensionen den Menschen mehr Geld übrigbleibt, und dort müsse man ansetzen, um das Budgetloch zu füllen.
Das ist eine Lüge, die zum Himmel schreit. Das ist lediglich ein Ausgleich für die galoppierende Inflation und der damit einhergehenden Kostensteigerungen an allen Ecken und Enden.
Nein, es muss endlich bei der Ausgabenseite seitens der Politik angesetzt werden und ALLE Förderungen zumindest überdacht werden. Und ja, vor allem die Unterstützung derer, die nichts beitragen und nur kassieren.
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Preistreiberei durch Supermärkte?
Andere Leser machen vor allem die Supermärkte und Diskonter verantwortlich. Backagain vermutet illegale Preisabsprachen zwischen den großen Handelsketten: „Die Erhöhungen passieren immer am gleichen Tag und mit dem gleichen Preis. Es muss sich um Preisabsprachen handeln.“

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KroneLeser2889152
Nicht nur ungerechtfertigte, ständige Preiserhöhungen, die sofort von allen Mitbewerbern in das Kassensystem übernommen werden, obwohl am Preistaferl noch der alte Preis ausgezeichnet ist, zudem ständig schrumpfenden Inhalten leidet auch die Qualität der Produkte immens. Vor allem der Obst und Gemüsebereich egal ob Bio oder normal, erschreckend wieviele Rückruf es bei Biowaren gibt, weil immer wieder zu hohe Belastungswerte festgestellt wurden, alles ist nur mehr auf Abzocke ausgelegt.
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whatthehell
Für mich wirken diese ganzen Preiserhöhungen irgendwie willkürlich. Da werden die Semmeln ständig um ein paar Cent teurer, dort kommen 10-20 Cent alle paar Monate drauf. Die summieren sich auf Dauer auch und beim prozentuellen Anstieg wird einem sowieso schlecht, der hat mit Inflation gar nichts mehr zu tun.
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„Selbst schuld, wenn man die Angebote nicht nutzt“
Doch nicht alle sehen nur die Politik oder die Supermärkte als Schuldige. Einige Leser geben auch den Konsumenten eine Mitschuld, da viele weiterhin zu wenig auf Sonderangebote achten und zu viel wegwerfen.

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todicha
es gibt soviele preisnachlässe jede woche.
wer die nicht nützt, ist selber schuld, wenn er nach gusto einkauft...
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pferdezunge
solange die leute noch lebensmittel wegschmeißen, weil zuviel gekauft wurde, solange wird sich nichts ändern.
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spectator2
Wenn man Aktionen bewusst sucht und nutzt, ist die Teuerung überschaubar.
Kleines Beispiel : 1 Kilo meines bevorzugten Kaffees kostet knapp 25 Euro.
Aber es gibt auch Aktionspreise beim Diskonter, da kostet er dann knapp unter 14 Euro und ich kaufe dann 2 oder 3 Kilo...
Ähnlich geht es auch bei Fleisch, Milch, Obst, Gemüse u.v.a.m.
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Fazit
Die Kommentare verdeutlichen ein klares Bild: Die Teuerung bei Lebensmitteln betrifft immer mehr Menschen. Während einige durch kluge Einkaufstricks versuchen, den Preisanstieg zu umgehen, bleibt der Ruf nach einer faireren Preisgestaltung und einer stärkeren Kontrolle durch die Politik laut – anstatt die Bevölkerung weiterhin mit steigenden Kosten allein zu lassen.

Wie haben sich Ihre Einkaufgewohnheiten durch die Preisanpassungen verändert? Was muss die Politik tun, um die Lebensmittelpreise zu senken? Glauben Sie an Preisabsprachen der Supermärkte? Was sollte sich ändern? Welche Verantwortung haben die Konsumenten? Diskutieren Sie mit, wir freuen uns über Ihre Kommentare!

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